Fragen über Fragen... zum Thema....

Wohnen und Leben in Neu Wulmstorf, Wohnqualität, Lage. Mobilität u.v.m.

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Fragen über Fragen... zum Thema....

Beitragvon conger » Fr 10. Dez 2010, 21:31

Moin moin,

ich überlege mir ein Haus im Apfelgarten zu kaufen.
Ich komme aus PI und hab mit Neu Wulmstorf bisher nichts zu tun gehabt.
Daher meine vielleicht etwas komische Frage!

Was macht das Leben in Neu Wulmstorf lebenswert???

Ist das eher Dörflich, schöner Stadtkern....Einkaus möglichkeiten...
Wird ab 18 Uhr der Bordstein hoch geklappt?
Kann man sich abends noch auf die Straße trauen auch auf den Bahnhof.
Wie siehts mit der kriminalität aus. ( Ohne Vorurteile, aber Neugraben/Neuwiedental is ja nicht weit weg )

Würde man sich als Familie mit Baby da wohlfühlen oder ist es eher eine "alte" Stadt?

Schildert mir einfach mal eure Erfahrung mit eurem Neu Wulmstorf. Ich freu mich auf eure Antworten!!!

MFG
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Re: Fragen über Fragen... zum Thema....

Beitragvon Gretchenfrage » Fr 10. Dez 2010, 22:02

Hallo,

herzlich willkommen.

Zu deinen Fragen wirst du wohl sehr unterschiedliche Antworten bekommen.
Wir wohnen nun seit 2 Monaten hier, allerdings in einem neueren Haus an der Heide und nicht im Apfelgarten. Apfelgärtner, Menschen aus dem Zentrum und die Leute hier direkt an der Heide gucken mit unterschiedlichen Augen auf ihr Städtchen. :zzz:

Ursprünglich wollten wir wesentlich mehr Grundstück und auch nicht unbedingt NW, denn der "Dorfkern" ist aus unserer Sicht nicht der schönste, eher pragmatisch gut. Alles was du für den täglichen Bedarf brauchst, kriegst du hier - das wissen wir bereits zu schätzen.

Ich empfehle euch, einfach öfter mal hierhin zu fahren und samt Kinderwagen durch den Ort zu gehen. Wir haben im Sommer einen Teil unserer Freizeitaktivitäten (z.B. skaten, laufen, radeln und schwimmen) hier in Neu Wulli gemacht und konnten uns so ein besseres Bild vom Ort machen. Ich weiß, im Winter ist das nicht so leicht. :roll:

Das Publikum hier empfinde ich als gemischt, sowohl die auf der Straße, als auch die in der näheren Umgebung. Bis auf einen haben wir zum Glück nette Nachbarn - das ist aber ja reine Glückssache.

Nach unserem Gusto gibt es hier im Ort nichts, um abends mal in angenehmer Umgebung was zu trinken, eher die typischen Griechen, Chinesen etc..... - aber auch das ist Geschmackssache. Wir fahren dafür dann nach Buxtehude oder in den Harburger Hafen, letzterer bietet sehr nette Lokalitäten und auch Flair.

Lieben Gruß,

Gretchen
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Re: Fragen über Fragen... zum Thema....

Beitragvon KarstenWL » Fr 10. Dez 2010, 22:15

conger hat geschrieben:Moin moin,

Moin. Schön dass du gleich zu uns, bzw in Forum gefunden hast :)

conger hat geschrieben:ich überlege mir ein Haus im Apfelgarten zu kaufen.

Dazu gabs hier bereits mehrere Beiträge die über Vorteile, Nachteile oder Probleme berichteten

conger hat geschrieben:Was macht das Leben in Neu Wulmstorf lebenswert???

Das kann man nicht pauschal beantworten, denn es hat jeder Mensch andere Ansprüche und entscheidet subjektiv was einem gefällt oder auch nicht.

conger hat geschrieben:Ist das eher Dörflich, schöner Stadtkern....Einkaus möglichkeiten...
Wird ab 18 Uhr der Bordstein hoch geklappt?

Ich bezeichne NWu immer noch als junge, dynamische aufstrebende Kleinstadt. Der südliche Teil ist der ältere Teil. Der nörliche Teil besteht zum Großteil aus neueren typischen Reihenhaussiedlungen. Zu den Einkaufsmöglichkeiten findest du hier auch mehr als genug Lesestoff. Ebenfalls sehr subjektiv und daher individuell.
NWu ist kein Dorf, aber es tobt auch nicht das Leben wie auf der Reeperbahn (außer bei den Stadtfesten). Ich könnte mir vorstellen es mit PI oder sonstigen Vorstadten zu vergleichen.

conger hat geschrieben:Kann man sich abends noch auf die Straße trauen auch auf den Bahnhof.
Wie siehts mit der kriminalität aus. ( Ohne Vorurteile, aber Neugraben/Neuwiedental is ja nicht weit weg )

Ich habe abends hier noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Ausreißer gibt es aber überall und da bildet NWu keine Ausnahme.
Selbst die von dir angesprochenen Stadtteile sind durch die Bank sehr friedlich. Außnahmen bilden immer nur einige Keimzellen, die zumeist auch immer sehr lokal begrenzt sind.
Nur mal angemerkt: Wer weiß was sich in naher Zukunft im Apfelgarten entwickelt, wo dort doch überwiegend junge Familien bauen und wo die Kinder in absehbarer Zukunft flügge werden.

conger hat geschrieben:Würde man sich als Familie mit Baby da wohlfühlen oder ist es eher eine "alte" Stadt?

Das musst du selber entscheiden aber da du planst in den Apfelgarten zu ziehen, wirst du auf viele Familien treffen, die in der gleichen Situation sind wie du. Ich denke das ist aber schon einmal eine Basis um glücklich zu werden. Gegen den bösen Nachbarn ist aber kein Kraut gewachsen wie ich bereits zweimal bei Bekannten nach dem Neubau erleben durfte.

conger hat geschrieben:Conger

Übrigens wird das gleichnahmige Segelboot hier um die Ecke gebaut
edit: Oh sorry, das war gelogen, denn ich sitze gerade am Bodensee
Tschau

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Re: Fragen über Fragen... zum Thema....

Beitragvon schilda » Do 23. Dez 2010, 09:15

Hallo.
Warum willst Du nach Schilda ziehen? Hier ist nicht nur der Winterdienst eingeschränkt, um nicht zu sagen "beschränkt".

Du möchtest also in die Wohnschiffsiedlung ziehen.

Dorthin, wo die Bauern ihr Land verhökert haben ,nix anbauen konnten, weil alles moorig.

Dorthin, wo das Grundwasser abgesenkt werden musste, damit die Grundstücke
an Nichtsahnende als Bauland verhökert werden können.

Dorthin, wo die Häuser aus dem o.a. Grund keine Keller haben.

Dorthin möchtest du ziehen?

Und in spätestens 20 Jahren auf Grund der o.a. Ursachen sehr krank sein?
Und ein fähiger Arzt wird dir sagen, dass du dort wegziehen solltest.



Übrigens
stand im "Apfelgarten" nie ein Apfelbaum.
Den aber sollen die Umliegenden Grundstückseigner jetzt anpflanzen, auf eigene Kosten, damit der Name bewahrheitet wird.
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Beitragvon Sven Gottschewsky SPD » Do 23. Dez 2010, 10:30

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

Carl Gustav Jung
Viele Grüße
Sven

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Ich äussere im Forum meine Meinung
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Beitragvon Knebuschstieg » Fr 24. Dez 2010, 10:51

Schilda hat da noch den Fluch vergessen, den die alten Germanen über das Gebiet verhängt haben, als deren Stammesführer dort versunken und umgekommen ist...aber egal...manche Berichte lassen mich dazu verleiten zu denken, dass gesundheitliche Einschränkungen nicht nur durch den Apfelgarten hervorgerufen werden :jester:
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Beitragvon Knebuschstieg » Fr 24. Dez 2010, 10:55

Und übrigens wurde gab es in Hodenhagen keinen einzigen Hoden, bis dort Leute ansiedelten...
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Beitragvon schilda » Di 28. Dez 2010, 13:34

Knebuschstieg hat geschrieben:Schilda hat da noch den Fluch vergessen, den die alten Germanen über das Gebiet verhängt haben, als deren Stammesführer dort versunken und umgekommen ist...


Die alten Germanen, Knebuschstieg, waren immerhin soweit, dass sie nirgends gesiedelt hätten ohne vorher ihre Weisen zu befragen und die ortsansässigen Geister ( den Spiritus Locus nämlich) um Erlaubnis zu bitten.
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Beitragvon schilda » Di 28. Dez 2010, 13:37

Sven Gottschewsky SPD hat geschrieben:Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

Carl Gustav Jung


Das stelle ich auch immer wieder fest; Besonders wenn ich an einer Ratssitzung teilnehme.
Und weil das so schwer ist, hat der hohe Rat wohl diesem Projekt zugestimmt, Gell ?
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Beitragvon schilda » Di 28. Dez 2010, 13:42

Knebuschstieg hat geschrieben:Und übrigens wurde gab es in Hodenhagen keinen einzigen Hoden, bis dort Leute ansiedelten...


Auch hier liegt Knebuschstieg falsch. Guckst du hier: http://www.hodenhagen.eu/Seiten/hist.htm
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Beitragvon Knebuschstieg » Mi 29. Dez 2010, 12:07

Danke für die Infos....Adelsgeschlecht....Hodenberger, ich schmeiß mich weg ;-)
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Beitragvon Knebuschstieg » Mi 29. Dez 2010, 12:09

Aber mal im Ernst, in der BVO steht, dass sich die Anwohner einen Apfelbaum in den Garten pflanzen müssen...von daher ist dann Apfelgarten gar nicht so falsch...
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Re: Fragen über Fragen... zum Thema....

Beitragvon Fred » Mi 29. Dez 2010, 12:38

Für die Vermarktung/Siedlung mußte ein Name her und "Apfelgarten" hat nun mal einen guten Klang.
Persönlich erinnere ich mich, dass dort früher auch einige Obstbäume gestanden haben. Meine Eltern
hatten am Bahnübergang ins Moor ihren kleinen Garten.
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Re: Fragen über Fragen... zum Thema....

Beitragvon nilpferd » Mo 9. Mär 2015, 11:45

Knebuschstieg hat geschrieben:Danke für die Infos....Adelsgeschlecht....Hodenberger, ich schmeiß mich weg ;-)

Hi,
du hast schilda nicht wirklich verstanden, gelle?
Jaja, es ist schon ein Kreuz, wenn die ortsansässige "Mafia" auch noch im Rat das Sagen hat.
Ich frage mich jedes mal, wenn ein Bauwerk auf "komischem" Boden neu entsteht, welches ortsansässige "Adelsgeschlecht" (eigentlich ja Bauerngeschlecht) denn hier wohl wieder seine krüppeligen und gieringen Finger nicht im Zaum halten konnte. Da ist es völlig egal, ob der Hof rot, grün, schwarz, gelb oder UWigstrichen wurde.
Alles die selbe Pampe. Sumpf, wohin man schaut. Na ja, was will man sagen, eben das Moor. :mrgreen:
Liebe Grüße
Martin

Und noch was: Immer schön die Hoden hoch halten, wenn's mal nass wird (weil die Pumpen abgeschaltet werden). Wer bezahlt den Strom dafür eigentlich? Blöde Frage! Egal ob die Gemeinde, das Land oder die BRiD-GmbH. Es zahlt immer der Steuerzahler (also der kleine Mann).
Darum hier noch was Lustiges von Ulrich Roski:
https://www.youtube.com/watch?v=P2Js2vQ087Q
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