Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Euro

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Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Euro

Beitragvon KarstenWL » Do 30. Nov 2017, 00:42

Moin,
eigentlich bin es Leid, denn vor fast genau vor 10 Jahren war es hier genau das gleich Thema.
Bei der Umstellung von Hamburg Wasser zum WBV sollte hier der Wasserdruck erhöht werden. Damals ging ein Aufschrei durch die Gemeinde, denn viele Haushalte hätten investieren müssen. Die Dreistigkeit war, dass kein Häusle Besitzer aufgefordert wurde seine Installation abzusichern. Dank der Recherche hier wurde schnell klar, dass es für viele Haushalte notwendig werden würde, einen Druckminderer auf eigene Kosten einbauen zu lassen.
Zum Glück hat es auch die Presse aufgeschnappt und wesentlich mehr publik gemacht, als es hier geschehen kann.
Die Folge war, dass der Ratssaal bei der nächsten Ratssitzung fast aus den Nähten platze und Herr (ichweißnichtmehr) vom WBV eine mächtige Watschen kassiert hat.
Raus kam, dass hier alles bein Alten bleiben konnte und wir weiterhin wunderbar mit dem ursprünglichen, geringeren Hamburger Wasserdruck leben konnten. Jetzt, 10 Jahre später, haben entweder die Menschen beim WBV oder der Gemeinde gewechselt, die von der Aktion nichts mehr wissen, oder in der Hoffnung leben, dass die, vor ein paar Jahren betroffenen Menschen, wohl vergesslich geworden sind oder nicht mehr unter uns weilen. Also probiert man es noch einmal.
Jetzt ist es also wieder soweit. Dieses Mal bekommen wir zumindest den Hinweis, dass die Leitungen platzen könnten, wenn wir nichts tun. Also was tun?
Ganz einfach: Einen Installateur beauftragen bis Ende März einen Druckminderer zu installieren. Kosten vor 10 Jahren ca. 300 Euro.
Ich persönlich finde es dermaßen kackfrech über den Willen der Bürger hinweg zu entscheiden und bereits Beschlossenenes atakta zu legen, dass mir die Worte fehlen. Schlichtweg nach dem Motto: Friss oder stirb.

Wer sich in die Historie einlesen möchte, kann das in dem Beitrag tun, der zwar 10 Jahre alt ist , aber offensichtlich erst heute fortgesetzt wird: http://www.forum-neuwulmstorf.de/nachrichten-neu-wulmstorf-f26/wasserversorgung-t533-15.html?hilit=druckminderer
Tschau

Karsten
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon KarstenWL » Do 30. Nov 2017, 16:40

Ich habe den WBV angeschrieben und Bestätigung zur Übernahme der Kosten gebeten. Gerne mach ich den Inhalt öffentlich, denn heimlich und mit vorgehaltener Hand ist mir schon zu viel gelaufen.
Wer etwas bewegen möchte bzw. nicht auf den Kosten sitzen bleiben möchte, sollte ebenfalls nicht die Füße still halten (finde ich).
Erreichbar ist der WBV hier:
Frau Martini
Telefon: 04105 . 5004-430
Telefax: 04105 . 5004-330
E-Mail: CMartini(at)WBV-Harburg.de bzw. info(at)wbv-harburg.de
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie beabsichtigen zum 1.4.18 den Wasserdruck um 2,5 bar zu erhöhen.
Diese Absicht hatten Sie bereits vor 10 Jahren, als von Hamburg Wasser zu Ihnen umgestellt wurde. Dieses Vorhaben wurde mit großer Mehrheit von der Gemeinde abgelehnt, weshalb Sie den Druck auf den Jahrzehnte lang eingestellten Druck des Hamburger Netzes herunter geregelt haben. Seit der Zeit hat sich meines Wissens nichts gravierendes geändert, was eine Druckerhöhung notwendig macht. Vielmehr ist es so, dass Sie in der Zwischenzeit viele Rohrleitungen saniert haben um einen ungehinderten Durchfluss zu gewährleisten.

Für den Fall, dass Sie bei der Entscheidung bleiben sollten den Wasserdruck zu erhöhen, bitte ich Sie mir zu bestätigen, dass Sie für die Kosten des Einbaus eines Druckminderers in meinem Haushalt aufkommen werden. Gerne dürfen Sie mir auch eines ihrer Partnerunternehmen nennen, dass den Einbau vornehmen soll.

Vielen Dank
Tschau

Karsten
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon Retnüg » Di 19. Dez 2017, 15:53

KarstenWL hat geschrieben:Also was tun?
Ganz einfach: Einen Installateur beauftragen bis Ende März einen Druckminderer zu installieren. Kosten vor 10 Jahren ca. 300 Euro.



Hallo KWL,

den Preis von 300 €uronen für einen einfache Druckminderer finde ich etwas überzogen.
Es gibt auch Kombigeräte mit Rückspülfilter. - Wenn auch die Wasserzählertraverse und die Absperrventile erneuert werden, dann finde ich den Preis angemessen.


WBV hat geschrieben:Änderung des Wasserdrucks in Neu Wulmstorf und Rübke
Druckerhöhung in Neu Wulmstorf und Rübke um 2,5 bar

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung heben wir den Wasserdruck in den Ortslagen

Neu Wulmstorf und Rübke
um 2,5 bar
zum 01.04.2018 an.

Der Wasserdruck wird dann je nach Höhenlage ihres Gebäudes bis zu 8,5 bar am Anschluss betragen.

In der Kundenanlage soll nach dem Wasserzähler ein Druckminderer installiert sein, sodass diese Maßnahme grundsätzlich kein Problem darstellt. Uns ist jedoch nicht bekannt, ob dies auch in ihrer Trinkwasserinstallation tatsächlich der Fall ist.

Bei fehlendem Druckminderer kann es zum Wasseraustritt (z.B. über die Sicherheitseinrichtung ihrer Wassererwärmung, etc.) in ihrem Gebäude kommen.

Wir bitten sie daher, ihre Trinkwasserinstallation durch einen Installateur entsprechend überprüfen und gegebenenfalls mit einem Druckminderer bis zu dem oben genannten Termin nachrüsten zu lassen.

Basierend auf dem §4 der Allgemeinen Versorgungsbedingungen für Wasser ist der WBV in der Pflicht, alle Haushalte in seinem Versorgungsgebiet mit Wasser unter einem ausreichenden Wasserdruck zu versorgen. Auch eine Veränderung des Wasserdrucks wird hier geregelt.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Hausanschlußabteilung:

Frau Martini
Telefon: 04105 . 5004-430
Telefax: 04105 . 5004-330
E-Mail: CMartini(at)WBV-Harburg.de

Wasserbeschaffungsverband Harburg



Anschlußbedingungen für Trinkwasser hat geschrieben:§ 4 Art der Versorgung

(1) Das Wasserversorgungsunternehmen stellt zu den jeweiligen allgemeinen Versorgungsbedingungen einschließlich der dazugehörenden Preise Wasser zur Verfügung.
(2) 1Änderungen der allgemeinen Versorgungsbedingungen werden erst nach öffentlicher Bekanntgabe wirksam. 2Dies gilt auch für die dazugehörenden Preise, sofern sie nicht dem Kunden im Einzelfall mitgeteilt werden.
(3) 1Das Wasser muß den jeweils geltenden Rechtsvorschriften und den anerkannten Regeln der Technik für die vereinbarte Bedarfsart (Trink- oder Betriebswasser) entsprechen. 2Das Wasserversorgungsunternehmen ist verpflichtet, das Wasser unter dem Druck zu liefern, der für eine einwandfreie Deckung des üblichen Bedarfs in dem betreffenden Versorgungsgebiet erforderlich ist. 3Das Unternehmen ist berechtigt, die Beschaffenheit und den Druck des Wassers im Rahmen der gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen sowie der anerkannten Regeln der Technik zu ändern, falls dies in besonderen Fällen aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen zwingend notwendig ist; dabei sind die Belange des Kunden möglichst zu berücksichtigen.
(4) Stellt der Kunde Anforderungen an Beschaffenheit und Druck des Wassers, die über die vorgenannten Verpflichtungen hinausgehen, so obliegt es ihm selbst, die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen.


Für den Hausanschluß ist der Hausbesitzer zuständig, ich denke der WBV wird keine Kosten übernehmen.

Viel Glück und Erfolg
G.

Man kann Wasser trinken, man kann es aber auch lassen.
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon Porrohman » Di 19. Dez 2017, 20:32

Verstehe ich das richtig, dass diese Druckerhöhung nicht für alle Gemeindeteile erfolgt sondern "nur" für den Hauptort und Rübke?
Oder kommt es für die südlichen Ortsteile zu einem anderen Zeitpunkt?
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon Sherlock » Mi 20. Dez 2017, 01:45

Werte Damen und Herren:

Der Wasserbeschaffungsverband hat von der Gemeinde eine Vorladung bekommen. Im BPU-Aussschuß am Donnerstag, 18. Januar 2018 soll ein Verbandsvertreter den Ratsherren Rede und Antwort stehen, möglicherweise dürfen auch in Neu Wulmstorf untergebrachte Einwohner Fragen stellen.

Porrohman hat geschrieben:Verstehe ich das richtig, dass diese Druckerhöhung nicht für alle Gemeindeteile erfolgt sondern "nur" für den Hauptort und Rübke?
Oder kommt es für die südlichen Ortsteile zu einem anderen Zeitpunkt?

Werter Pohromann:
Der Druck(Wassersäule) für die Wassernetze wird in müNN(Meter über Normal Null) angegeben: Moisburg 85müNN, Mienenbüttel 120müNN, Woxdorf/Tempelberg 155müNN, Rübke 65müNN.
Zur Umrechnung wird die Höhenlage abgezogen, 10m Wassersäule entspricht 1bar Wasserdruck.
Da die Geländehöhe in Rübke sehr nah bei NN liegt kann man dort den Druck 1:1 umrechnen: 65m Wassersäule - 0m => 6,5bar.

Hier eine (alte)Wassernetzkarte:
WBV-Karte Wassernetz_A_362.jpg


Mienenbüttel: 120üNN - 100m Höhenlage => 2bar
Damit die Feuerwehr im Log-Park ausreichend Wasser bekommt, wurde eine neue Leitung durch den Wald gelegt.

Mi_WBV kl.jpg


Mit verbindlichen Grüßen

Sherlock
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon christianm78 » Fr 29. Dez 2017, 10:10

Hi,

sollte es somit ggf besser sein, mit der Umrüstung bis nach dem 18.1. zu warten?

Christian
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon Retnüg » Fr 29. Dez 2017, 15:06

christianm78 hat geschrieben:sollte es somit ggf besser sein, mit der Umrüstung bis nach dem 18.1. zu warten?


Hallo Christian,
der Vortrag am 18.1. kann sehr aufschlussreich werden.

Bei vielen Hausanschlüssen ist bereits ein Druckminderer verbaut, einfach mal in den Hauswirtschaftsraum(links neben dem Vorratsregal) schauen.

So soll die Wasserzählerkonsole aussehen:
Bild

Gruß
G.

Wer zur Quelle will, muß gegen den Strom schwimmen.
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon christianm78 » Mo 8. Jan 2018, 13:38

Moin,

wir haben definitv keinen verbaut. Hatte auch gleich nachgeguckt.
Neubau aus 2012... war nicht notwendig mit dem vorherrschenden Druck.

Somit warte ich mal den 18.1. ab

Dank Dir
Christian
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Wasserversorgung

Beitragvon Retnüg » Mo 15. Jan 2018, 16:49

Hallo Fories,

die Wasserversorgung dient nicht nur zur Klospülung und der Teewasserbereitstellung,
auch unsere Feuerwehr benötigt etwas Wasser:

Bild


Gruß
G.
Viel Wasser! Wenig Likör!
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Keine Druckerhöhung

Beitragvon Sherlock » Fr 19. Jan 2018, 13:58

Werte Damen und Herren:

Die Druckerhöhung wird vorerst ausgesetzt. Um den gesteigerten Wasserbedarf im Innendorf zu befriedigen, versucht der Wasserbeschaffungsverband eine technische Lösung zu finden.

Mit verbindlichen Grüßen

Sherlock
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon Dino » Fr 19. Jan 2018, 21:38

Moin, moin!

Da kostet ein Einfamilienhaus in Neu Wulmstorf locker 400.000 €,
eine Eigentumswohnung bummelig 120.000 €............
Natürlich sollte man kein Geld verschwenden, ich würde jedoch keine Wasserversorgung ohne
Filter und Druckregler betreiben!
Warum? Druckschwankungen und Schwebstoffe in der Leitung sind immer möglich, dann ist es schwer zu beweisen
wer was beschädigt hat!
Ich würde die vergleichsweise geringe Summe investieren und gleich die Einbindung der
Wasserleitung in den Potentialausgleich und die normgerechte Montage des Wasserzählers incl.
Zählerbrücke prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Dino
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon KarstenWL » Sa 20. Jan 2018, 18:48

Hallo Dino,
es ist gut, wenn du dich freiwillig für einen Druckregler entscheidest. Notwendig ist und war das allerdings nicht. Egal wie teuer ein Eigenheim ist. Ehrlich gesagt, verstehe ich deine Anspielung auf den Preis auch nicht, denn der hat mit der Diskussion nichts zu tun.
Hier geht es darum einen etablierten Standard ohne Angabe von Gründen ändern zu wollen. Ich gebe jetzt mal meine Vermutung ab, warum jetzt wieder am Druck gedreht werden sollte (ist ja zum Glück vorerst vom Tisch):
Der WBV hat im Landkreis schon immer das Wasser mit einem höheren Druck geliefert. Vor genau 10 Jahren, haben sich unsere Ratsherren dafür entschieden zum WBV zu wechseln. Verständlich, denn unser Wassernetz war teilweise marode und der WBV hat sich bereit erklärt, die Sanierung zu übernehmen. Allerdings nicht aus Menschenliebe, sondern weil sie auf unabsehbare Zeit dafür einen höheren Wasserpreis von uns bekommen sollten. Dieser Preis sollte nach und nach gesenkt werden, bis wir auf dem Niveau des Landkreises angekommen sind. Bis heute hat sich am Preis noch nichts geändert. Warum die Kuh nicht weiter kräftig melken, solange sie sich nicht wehrt?
Zusätzlich wollte der WBV einfach nur die Ventile aufdrehen und unser Wassernetz betanken, das aber seit Jahrzehnten für den niedrigeren Wasserdruck des Hamburger Netzes ausgelegt war. Dumm nur, dass es vorher jemandem aufgefallen ist und er es im Netz publiziert hat. Als dann die Presse Wind davon bekam, erreichte die Botschaft von gefährdeten Hausinstallationen auch die gesamte Gemeinde. Plötzlich war Holland in Not und bei der folgenden Ratssitzung am 22.11.2007, bei der der Ratssaal aus allen Nähten platzte, machte Herr Henschel vom WBV überhaupt keine gute Figur, weil ihm die Argumente im Hals stecken blieben.
Schlussendlich lenkte der WBV ein und installierte mindestens einen zentralen Druckminderer und in ganz Neu Wulmstorf war wieder Frieden.
Aber warum nicht gleich fragt man sich. Mir fällt nur ein einziger Grund ein: Gewinnmaximierung!
Die Installation und der Betrieb von Druckminderern kostet Geld. Warum nicht auf die Kunden abwälzen? Und jetzt, 10 Jahre später, versucht man es halt nochmal. Es hat sich doch viel getan bei den Menschen: Demographie, Vergesslichkeit und ggf. neue dynamische Mitarbeiter beim WBV, die sich erst noch ihre Sporen verdienen müssen.
Ich bin sicher, dass wir nicht zum letzten Mal davon gehört haben, denn die die Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder, besonders wenn junge Menschen heranwachsen, die versuchen das Rad immer wieder neu zu erfinden.
Tschau

Karsten
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Re: Wasserdruck Erhöhung ab 1.4.18 - kostet viele ca. 300 Eu

Beitragvon Dino » Sa 20. Jan 2018, 20:24

Moin, moin!

Ja, da hab ich zwei Sachen veknüpft, die nichts miteinander zutun haben:
1.) Wechsel des Wasserversorgers und Einhaltung von Versprechungen
...Da war doch ´mal was! Die Veträge kenne ich nicht. Eine Druckerhöhung sollte es vor 10 Jahren geben,
nach Protesten dann nicht. In manchen Rohren hatte sich die Flußrichtung durch neue Einspeisung gedreht,
deshalb Schwebstoffe im Wasser.
2.) Versorgungsleitungen in privaten Haushalten
...Da ist mir bei Bekannten aufgefallen, dass alte Siedlungshäuser liebevoll vergoldet wurden,
die Versorgungsleitungen sind dann aber seit 40 Jahren unverändert.
Da meine ich sollte man modernisieren und an geänderten Verbrauch anpassen!
Soll heißen: Fachmann für E-Technik und Wasserversorgung beauftragen.
Alles zu teuer? Ich finde es wichtiger, als so manche Verschönerung am Haus; aber jeder wie er mag!

Mit freundlichen Grüßen
Dino
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