Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Berichte, Fragen, Anlaufstellen, Tips & Tricks zu unseren geliebten Haustieren.

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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Fr 2. Apr 2010, 16:34

Plädoyer von Eugen Drewermann (Theologe und Schriftsteller)

Mehr Menschlichkeit mit Tieren
.....

Die Tiere sind den Menschen ähnlich - daraus folgt für uns bis heute keinesfalls, mit ihnen so "ähnlich" umzugehen wie mit Menschen, es folgt für uns ganz im Gegenteil daraus, daß wir von ihnen etwas mehr über uns lernen können, das unser Herrschaftswissen noch vermehrt und uns zur Ausdehnung der überkommenen Herrschaftsansprüche gerade zupasse kommt. Auf die ungeheuerliche Zahl von rund 300 Millionen Tieren aller nur erdenklichen Arten kommt allein der "Verbrauch" an "Versuchstieren", die von Pharmaindustrie und Militär weltweit zu Tode gequält werden, um ihren zerfetzten Körpern, ihren verstrahlten Organen, ihrer versengten Haut oder ihren zuckenden Nerven Informationen über die Wirkung bestimmter Medikamente oder über noch bessere Möglichkeiten zum Töten und "Unschädlichmachen" feindlicher Objekte mit Hilfe von Giftgas, b iologischen "Kampfmitteln", Neutronenstrahlen oder Druck- und Splitterbomben zu gewinnen.

Alles wartet darauf, daß wir aus der unabweisbaren Tatsache der Zusammengehörigkeit allen Lebens auf dieser Erde die genau umgekehrte Folgerung zögen und eine Ethik und Religion der Einheit von Mensch und Natur statt der "Indienstnahme" und "Beherrschung" der Natur entwickelten, doch hindert uns daran eine sonderbare Mischung aus wissenschaftlicher Inkonsequenz und wahnähnlichem Anspruchsdenken im Rahmen der überkommenen Formen von Religion und Moral.

Man betrachte auch nur den eigenen Hund. Er soll keiner Gefühle fähig sein? Er soll sich nicht freuen noch ärgern können, er soll nicht spielen noch raufen, nicht ein Weibchen umwerben noch seine Jungen verteidigen können? Mit Verlaub gesagt: Wer imstande ist, auch nur fünf Stunden lang im Zusammensein mit einem Hund all diese Signale der entsprechenden psychischen Gestimmtheiten zu übersehen oder zu verleugnen, der zeigt damit nur, daß man ihm einen Hund zur Pflege nie und nimmer anvertrauen dürfte.

Wie, ein Tier sollte nicht oder nur sehr viel weniger Schmerz empfinden können als ein Mensch? Nehmen wir einmal an, des Nachts brächte ein bohrender Zahnschmerz uns um den wohlverdienten Schlaf, und wir griffen, um endlich Ruhe zu finden, zu einem starken Schlafmittel sehr bald hätten wir da wohl Gelegenheit zu merken, was das ist: "tierisch" zu leiden. Das Schlafmittel nämlich betäubte nicht unseren Schmerz, es dämpfte lediglich unser Bewußtsein, mit dem Ergebnis, daß wir uns von dem Schmerzempfinden geistig nicht mehr distanzieren könnten daran übrigens liegt es, daß wir des Nachts alle Schmerzen sehr viel intensiver zu empfinden pflegen als am Tage.

Die schmerzempfindlichen Zentren aber sind in einem Säugetiergehirn an genau denselben Stellen lokalisiert wie auch in unseren Köpfen der Schluß ist unvermeidbar, daß Tiere physisch genau so, ja noch weit stärker, weil dumpfer, weil mehr identisch mit ihrem Schmerz, zu leiden vermögen als wir Menschen und daß ihre psychischen Leiden zumindest den unsrigen verwandt sind. Was für ein Recht also sollten wir haben, mit ihnen zu machen, was immer uns im Moment "nützlich" scheint? Wenn Tiere empfinden und fühlen können, analog zu uns Menschen, so besitzen sie auch einen Anspruch darauf, daß man mit ihnen so anständig umgeht wie mit Menschen.

.......

Der Tag wird kommen, an dem wir Menschlichkeit gerade darin erblicken werden, niederkniend Tiere um Verzeihung zu bitten für alles, was wir ihnen angetan haben.


Quellle: http://www.zeit.de/1996/32/Mehr_Menschl ... mit_Tieren
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Fr 23. Apr 2010, 12:49

Affenversuche abschaffen - Die Zeit zu handeln ist jetzt!
Jedes Jahr werden in der EU mehr als 10.000 Affen, also nicht-menschliche Primaten, in Tierversuchen verwendet. Der Film zeigt die entsetzlichen Zustände unter denen Primaten für den internationalen Handel fürs Versuchslabor in ihren Heimatländern gefangen und gezüchtet werden. Die Tiere haben bereits unsägliche Torturen hinter sich, bevor sie im Versuchslabor einen qualvollen Tod sterben.

Original: »The Time Is Now« von BUAV.
Deutsche Bearbeitung und Synchronisiation: Ärzte gegen Tierversuche e.V.


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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Fr 23. Apr 2010, 15:49

SWR-Fernsehen "Marktcheck" - 22.04.2010

Botox-Boom

Tiere sterben für Schönheit

Immer mehr Frauen und zunehmend auch Männer erfüllen sich den Wunsch vom faltenfreien, glatten Gesicht. Dieser Schönheitskult fordert aber einen hohen und grausamen Preis. Denn jede Produktionseinheit muss getestet werden - im Tierversuch. Beim großen Geschäft mit der Schönheit bleibt die Moral auf der Strecke. Es ist ein Milliardengeschäft - auch mitten in der Wirtschaftskrise.

Faltenfreie Haut in der Mittagspause
Das Geschäft mit dem Nervengift Botox boomt. ......................

weiterlesen hier >>> http://www.swr.de/marktcheck/gesund/bot ... index.html

Link zum Filmbeitrag: http://www.swr.de/marktcheck/gesund/-/i ... index.html
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » So 25. Apr 2010, 10:15

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche hat der
Internationale Bund der Tierversuchsgegner folgende Pressemitteilung
herausgegeben:

24. April: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche
von Mag. Romana Rathmanner
Wednesday, 21 April 2010

Politik muss endlich Paradigmenwechsel vollziehen
Weltweit wird am 24. April der „Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche“ begangen. Aus diesem Anlass fordert der „Internationale Bund der Tierversuchsgegner“ (IBT) von Politik und Wissenschaft, sich endlich von der völlig veralteten, unwissenschaftlichen und insbesondere grausamen Methode des Tierversuches zu verabschieden.

Die TierversuchsgegnerInnen sind überzeugt, dass auch ohne Tierversuche der gewünschte medizinische Fortschritt gesichert werden kann. Schließlich gibt es Ersatzmethoden, hervorragende WissenschafterInnen und eine etablierte Alternativforschung, die nur weiter ausgebaut und besser unterstützt werden muss.


Keine Förderung von Tierversuchen mit öffentlichen Mitteln

Was fehlt, ist die klare Entscheidung der politisch Verantwortlichen gegen die untauglichen Tierversuche, damit jene Ressourcen, die der Tierversuchsforschung zur Verfügung gestellt werden, umgeschichtet werden und in die Entwicklung und Etablierung von Ersatzmethoden und neuen Teststrategien fließen können.

„Es ist sicher nicht im Sinne der europäischen BürgerInnen, die sich ihrer ethischen Verantwortung gegenüber den tierischen Mitlebewesen bewusst sind, dass mit ihrem Steuergeld Projekte mit Tierversuchen in Milliardenhöhe finanziert werden, während für die Entwicklung von Ersatzmethoden nur ein klitzekleiner Bruchteil bereit gestellt wird“, sagt Gerda Matias, Präsidentin des „Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner“ (IBT).

Allein wegen der völlig ungleichen Verteilung öffentlicher Mittel kann ein Wettbewerb zwischen Tierversuchs- und Alternativmethode derzeit nicht zugunsten Letzterer entschieden werden, wie die offiziellen Statistiken über die Anzahl der verwendeten Versuchstiere deutlich belegen: In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Tierversuche nicht nur in Österreich – wo alle drei Minuten ein Tier nach leidvollen und schmerzhaften Eingriffen am lebendigen Leibe sein Leben in einem Labor lassen muss - sondern EU-weit kontinuierlich angestiegen.

Diese verheerende Entwicklung ist nur zu stoppen, indem ein Paradigmenwechsel eingeleitet und den Tierversuchen eine klare Absage erteilt wird, zumal die Eingriffe an Tieren selbst keine wissenschaftlich abgesicherte Methode darstellen. Denn die ethisch umstrittenen Tierversuchsverfahren wurden selbst nie validiert. Daher sind sie ein völlig unzureichendes Instrumentarium, um verlässliche Sicherheitsdaten von Substanzen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zu erhalten, die sich auf Mensch und Umwelt übertragen lassen.


Gesellschaftliche Inakzeptanz von Tierversuchen

Davon abgesehen ist es an der Zeit, dass die Politik der gesellschaftlichen Inakzeptanz von Tierversuchen Rechnung trägt.
Das zufällig bekannt gewordene grausame Lawinenexperiment im Tiroler Ötztal, bei dem eine Gruppe Schweine bei lebendigem Leibe erstickt und eine andere Gruppe Schweine dem Gefriertod ausgesetzt wurde, musste gestoppt werden, weil es in der Bevölkerung eine Welle der Bestürzung und Empörung ausgelöst hat:
Durch diese Experimente wurde das ethische Empfinden der Menschen krass verletzt. Der vorgegebene, gesetzlich sanktionierte Zweck heiligt das Mittel des Tierversuchs nicht. Somit ist es höchste Zeit, dass sich auch die für Tierversuche verantwortlichen PolitikerInnen dieser ethischen Verantwortlichkeit stellen.

Der Gedenktag für die Versuchstiere wird seit 1962 begangen. Er geht auf den Geburtstag von Lord Dowding, einem Mitglied des britischen Oberhauses zurück, der sich besonders für Tierschutz engagiert hat.

Rückfragehinweis:
Mag. Romana Rathmanner
Tel.: +43/1/713 08 23-11, Fax: +43/1/713 08 23-10
E-Mail: rathmanner@tierversuchsgegner.at

Quelle: http://www.tierversuchsgegner.at/index. ... Itemid=114
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Mo 26. Apr 2010, 13:42

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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Mo 31. Mai 2010, 00:18

Aktuelle Presse zum LPT:

Hamburger Morgenpost vom 25. Mai 2010
Thema des Tages: Tierquälerei für ihre Schönheit

http://archiv.mopo.de/archiv/2010/20100 ... nheit.html

und

Kreiszeitung-Wochenblatt vom 29. Mai 2010
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Fr 4. Jun 2010, 16:57

Ministerrat stimmt EU-Tierversuchsrichtlinie zu:

Verrat an den Tieren

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zeigt sich bestürzt darüber, dass der Rat der Europäischen Union heute dem vorliegenden Entwurf einer Tierversuchsrichtlinie trotz gravierender tierschutzrechtlicher Mängel zugestimmt hat. Da den Ländern nicht erlaubt ist, national strengere Maßstäbe zu erlassen, bleibt der Tierschutz auf niedrigem Niveau zementiert, fürchtet der Ärzteverein.

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche wirft dem Ministerrat Verrat an den Tieren und Täuschung der Bevölkerung vor. Zahlreiche Verschlechterungen zu Ungunsten der Tiere versucht der Rat in seiner Position positiv darzustellen. So wird behauptet, die neue Richtlinie würde zum Ersatz oder zur Einschränkung von Tierversuchen führen. In Wirklichkeit hat nach Aussage der Ärzte gegen Tierversuche der Rat maßgeblich zu verantworten, dass die von der EU-Kommission ursprünglich vorgesehene Anwendung von tierversuchsfreien Methoden, sobald vorhanden, derart aufgeweicht wurde, dass jetzt solche Methoden erst dann angewandt werden müssen, wenn sie behördlich anerkannt sind. Da die Anerkennung von sogenannten Alternativmethoden Jahrzehnte dauern kann, fürchtet die Ärztevereinigung, dass die Abschaffung des Systems Tierversuch in weite Ferne gerückt ist. »Mit der neuen Tierversuchsrichtlinie haben die Verantwortlichen die Chance verpasst, den Weg für ein zukunftsstarkes Europa zu ebnen, wofür eine moderne und gute Wissenschaft ganz ohne Tierversuche unumgänglich ist«, erläutert Diplombiologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ärztevereinigung.

Auch die Forschung an nicht-menschlichen Primaten ist entgegen der Darstellung des Rates nicht eingeschränkt. Im Gegenteil: Forschung an Affen, teilweise auch an Menschenaffen, ist zu nahezu jedem beliebigen Zweck erlaubt. Das Verbot der Verwendung von Wildfängen wurde im Verlauf der Verhandlungen ebenfalls stark zu Gunsten der Tierexperimentatoren gelockert.

Besonders heuchlerisch ist nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche die Aussage des Rates, die neue Richtlinie sei ein Kompromiss zwischen Tierschutz und medizinischer Forschung. Laut Aussage der Ärztevereinigung dient ein Großteil der Tierversuche der rein zweckfreien Grundlagenforschung, also der Forschung ohne jeden medizinischen Zweck. Hier gehe es nur um das Ausleben der Forscherneugier auf Kosten der Tiere. Aber auch Forschungsprojekte zum angeblichen Wohl des Menschen erweisen sich nach Ansicht des Vereins immer wieder als fataler Irrweg und halten den medizinischen Fortschritt auf.

Die Ärzte gegen Tierversuche fordern im Interesse von Mensch und Tier ein Wissenschaftssystem, das sich nicht nach den Wünschen der einflussreichen Tierversuchslobby richtet. Vielmehr müsse durchdachte, tierversuchsfreie Forschung vorangetrieben werden, mit der im Gegensatz zum Tierversuch wirklich relevante Erkenntnisse gewonnen werden könne.

Weitere Information:
Pressemitteilung des Rates mit Zusammenfassung seiner Position http://www.consilium.europa.eu/uedocs/c ... 114849.pdf>>
Position der Ärzte gegen Tierversuche http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... richtlinie

Quelle: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... 56b21f2a0a
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Fr 6. Aug 2010, 13:57

Menschliche Haut statt lebender Kaninchen

Vor wenigen Tagen wurde auf internationaler Ebene ein menschliches Hautmodell offiziell anerkannt, mit dem Substanzen auf ihre Haut schädigende Wirkung untersucht werden. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) wertet die Anerkennung der tierversuchsfreien Methode als wichtiges Etappenziel, betont jedoch die Dringlichkeit, mit der die Politik endlich den gänzlichen Ausstieg aus dem Tierversuch besiegeln sollte.

Derartige Testsysteme, die unter Namen wie EpiDerm oder EpiSkin seit Jahren im Handel sind, verwenden menschliche Haut, um zu prüfen, ob Chemikalien oder Kosmetika hautreizend sind. Künftig könnte so nach Aussage der Ärztevereinigung zahlreichen Kaninchen eine qualvolle Verätzung der Haut erspart bleiben. Im herkömmlichen Tierversuch wird den Tieren eine Substanz auf den geschorenen Rücken gerieben, um dann anhand der Schädigungen vage Rückschlüsse für das Risiko des Menschen zu ziehen.

»Die Verwendung von menschlicher Haut verspricht von vornherein im Gegensatz zum Versuch an Kaninchen eine zuverlässige Aussagekraft für den Menschen«, meint Diplombiologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ärztevereins. »Um so verantwortungsloser Mensch und Tier gegenüber ist es, nachweislich bessere tierversuchsfreie Verfahren nur so träge zuzulassen, wohingegen Tierversuchen nie ein Beweis für ihre angebliche Tauglichkeit abverlangt wurde«, so Bitz weiter. Nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche ist es zudem unverständlich, dass diese tierversuchsfreien Methoden zur Testung auf Haut schädigende Wirkung seit langem international anerkannt sind, es dem Anwender jedoch frei gestellt ist, sie anzuwenden oder aber zur vorgeblichen Absicherung zusätzlich die Testung am lebenden Kaninchen verlangt wurde.

Die neue Prüfvorschrift war bereits seit 2009 auf EU-Ebene anerkannt, bis sie nun endlich auch Eingang in offizielle OECD-Prüfkataloge gefunden hat und damit weltweit verbindlich angewandt werden muss. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der die 32 größten Industrienationen der Welt angehören, legt in ihren Richtlinien fest, wie Chemikalien für die globale Vermarktung getestet werden müssen. Im Regelfall dauert die behördliche Anerkennung einer tierversuchsfreien Methode zehn bis 15 Jahre, moniert die ÄgT.

Die bundesweit tätige Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche setzt sich für eine moderne Teststrategie ein, die sich die große Bandbreite intelligenter tierversuchsfreier Prüfmethoden konsequent zu Nutze macht. Um auf dem Weg der Abschaffung des unethischen und überholten auf Tierversuchen basierenden Systems schneller voranzukommen, fordert die Ärztevereinigung die prioritäre Förderung tierversuchsfreier Tests, deren zügige Anerkennung sowie die Streichung von Tierversuchen aus gesetzlichen Vorschriften.

Die Aufnahme der neuen tierversuchsfreien Testvorschrift in die OECD-Vorschriften wurde durch die Expertise von ICAPO erreicht, ein Zusammenschluss von Tierversuchsgegnervereinen aus Nordamerika, Europa und Japan, der einen Sitz bei der OECD hat. Die ÄgT ist durch ihre Mitarbeit bei der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) an der Arbeit von ICAPO beteiligt.


Quelle: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... b0f4afaa24
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Fr 27. Aug 2010, 11:37

Gestern im NDR Fernsehen ein Beitrag zum LPT in Mienenbüttel

Niedersachsen
Tierquälerei im Versuchslabor?

Ein Tierversuchslabor in der Gemeinde Neu Wulmstorf (Landkreis Harburg) sieht sich heftigen Vorwürfen ausgesetzt. Die Grünen im Gemeinderat und Tierschützer verlangen Auskunft über die Einrichtung im Ortsteil Mienenbüttel. Nach Angaben der Grünen sollen auf dem streng gesicherten und mit Stacheldraht umzäunten Gelände unter anderem mehrere hundert Beagle in Zwingern leben. Die Tiere würden in grausamen Tierversuchen gequält und getötet, so der Verdacht der Ökopartei. Zusammen mit der Bürgerinitiative gegen Tierversuche "Lobby pro Tier Mienenbüttel" haben sich die Grünen an den Gemeinderat, den Harburger Kreistag und an das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gewandt. Unter anderem wollen sie wissen, welche Kontrollen es durch den Amtstierarzt gegeben hat. Außerdem verlangen sie Aufklärung darüber, welche Tierarten in dem Labor außer den Hunden untergebracht sind und wie viele Tiere dort in den vergangenen Jahren getötet wurden.


Hunde für Tierversuche missbraucht?
Zum Filmbeitrag >>>>> http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersa ... le104.html
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Tina » Fr 27. Aug 2010, 18:22

Ich habe es gesehen,toll was ihr macht :D
„Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“

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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Aki » Sa 28. Aug 2010, 11:07

Der Hinweis darauf, dass auch die Nierentransplantation in der Fam. Steinmeier durch Tierversuche ermöglicht wurde, macht mich sprachlos. Was ist das für eine Begründung, wie wird hier argumentiert? "Dümmer geht`s nümmer!"

Es gab auch in etlichen Zeitungen Berichte über das LPT und die Anfragen der Grünen.
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Tina » Sa 28. Aug 2010, 17:32

Die Aussage wird halt von Menschen gemacht , die Tiere zum Quälen freigeben.Aber irgendwann wird auch so etwas vom lieben Gott bestraft, da glaube ich ganz fest dran. :twisted:
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Mi 6. Okt 2010, 17:41

Tierversuchsstatistik 2009

Die aktuellen, vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorgelegten Tierversuchszahlen zeigen einen Anstieg von 2,69 Millionen im Jahr 2008 auf 2,79 Millionen im Jahr 2009. Das entspricht einem Anstieg um fast 100.000 Tiere oder 3,5 Prozent. Im Jahr 2009 wurden 1,88 Millionen Mäuse (67%), mehr als 514.000 Ratten (18%), rund 146.000 Fische (5%), etwa 106.000 Vögel, 2.313 Affen, 793 Katzen, 3.832 Hunde und Tiere vieler weiterer Tierarten im Namen der Wissenschaft gequält und getötet.

Seit 1989 veröffentlicht das BMEVL jedes Jahr Daten über die Anzahl der in Deutschland verbrauchten Versuchstiere. Die Statistik berücksichtigt jedoch nicht alle im Tierversuch getöteten Tiere. So werden in der Gentechnik zur Erstellung von gentechnisch veränderten Tieren, zahllose Tiere 'produziert' und einfach getötet, wenn diese nicht den gewünschten Gen-Defekt aufweisen. Auch Tiere, die schon bei Zucht, Haltung und Transport sterben oder als Überschuss getötet werden, tauchen in der Statistik nicht auf.

Seit im Jahr 1989 mit der Datenerhebung begonnen wurde, ging die Zahl der Tiere von 2,6 Millionen auf eine Tiefpunkt von 1,5 Millionen im Jahr 1997 zurück. Seither gab es einen kontinuierlichen Anstieg

Etwa 33 % (917.070 Tiere) der Gesamtzahl beanspruchte die so genannte Grundlagenforschung. Rund 21 % (587.452 Tiere) wurden für die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln verwendet. Im Rahmen von Giftigkeitsprüfungen wurden 223.898 Tiere (8 %) getötet.

Besonders die Anzahl der Tiere, die für die Grundlagenforschung leiden und sterben müssen, steigt ständig an. Im Jahr 2003 wurden etwa doppelt so viele Tiere (850.710 Tiere) in diesem Bereich verbraucht als noch 1999 (438.000 Tiere). Im Jahr 2008 war der Tod von 867.074 Tieren in diesem Bereich zu verzeichnen und 2009 lag die Ziffer bei 917.070 Tieren.

Seit 2004 werden die zu wissenschaftlichen Zwecken getöteten Tieren in einer eigenen Kategorie erfasst, d.h. 690.000 Tiere werden von den Zahlen der anderen Kategorien abgezogen. Die Anzahl der tatsächlich für die Grundlagenforschung verwendeten und getöteten Tiere liegt also viel höher, lässt sich aber aus der zur Verfügung gestellten Statistik nicht erkennen. Die ansteigende Entwicklung ist auf den erhöhten Verbrauch im Bereich der Gentechnik zurückzuführen.

Im Bereich der Giftigkeitsprüfungen ist seit Jahren ein Abwärtstrend zuverzeichnen auf 201.512 Tiere im Jahr 2009. Die gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuche nehmen ebenfalls seit Jahren ab. Sie lagen 2006 bei rund 460.000 Tieren (18% der Gesamtzahl), 2008 bei 334.000 Tieren (18%) und 2009 bei 412.078 (14%). Der langfristige Abwärtstrend in diesen beiden Bereichen ist der wachsenden Anzahl der zur Verfügung stehenden tierversuchsfreien Methoden zu verdanken. Darunter sind Verfahren zu verstehen, die ohne lebende Tiere auskommen, also z.B. Zellkulturen, Gewebeschnitte, computergestützte Rechenmodelle und analytische Methoden. Auch klinische und epidemiologische Forschung zählt dazu. Solche modernen Forschungsmethoden sind verstärkt zu fördern. Tierversuchsfreie Testsysteme bieten im Gegensatz zum Tierversuch verlässliche, auf den Menschen übertragbare Ergebnisse. [/b]

Neben den offiziell erfassten Zahlen gibt es eine Dunkelziffer. Bereits bei Zucht und 'Vorratshaltung' werden 'überschüssige' Tiere getötet oder sterben schon vor dem eigentlichen Versuch bei Haltung und Transport. Versuchstiere werden üblicherweise nicht nach Bedarf gezüchtet, sondern im Überschuss, um jederzeit eine gewisse Anzahl von Tieren der einzelnen Arten, Alters- und Gewichtsklassen 'vorrätig' zu haben. Auch fehlen in der Statistik Tiere, die im Bereich der studentischen Ausbildung getötet werden ebenso wie Tiere, die der Erstellung gentechnisch veränderter Linien dienen. Die Zahl der Tiere, die nicht die gewünschte genetische Veränderung aufweisen, wird auf 90 – 99 % geschätzt. Diese Tiere werden getötet und tauchen nicht in den Statistiken auf. Im Jahr 2009 wurden 607.816 transgene Tiere in der Forschung verbraucht, etwa 70.000 mehr als im Vorjahr. In Tierversuchen verwendete wirbellose Tiere wie Schnecken, Insekten und Krebse werden überhaupt nicht gezählt.


Zahl der Versuchstiere von 1996 bis 2009 in Deutschland
Tabelle >>> http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... 6_2009.pdf

Zahl der Versuchstiere in Deutschland nach Versuchszwecken
2009 Tabelle >>> http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... n_2009.pdf


http://www.bmelv.de/cln_172/SharedDocs/ ... ahlen.html


Tierversuchszahlen auf neuem Rekordhoch

Ärzte gegen Tierversuche fordern von der Politik, die Reißleine zu ziehen
Aus der aktuell vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) veröffentlichten Tierversuchsstatistik für 2009 geht ein erschreckender Anstieg der in der Wissenschaft verbrauchten Tiere hervor. Rund 2,8 Millionen Tiere wurden für Tierversuche verwendet, was einer Steigerung zum Vorjahr um 3,5% bzw. fast 100.000 Tieren entspricht. Nach Ansicht der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) mussten die Tiere allesamt sinnlos sterben, zudem werde der medizinische Fortschritt blockiert. Der Verein ermahnt die Bundesregierung, endlich die Reißleine zu ziehen, und sich zu einer tierversuchsfreien Forschung zu bekennen.


Mäuse müssen mit 67,4 % am meisten für Versuche herhalten, gefolgt von Ratten mit 18,5% und Fischen mit 5,2 % Anteil an der Gesamtzahl. Die Verwendung von Mäusen, Ratten, Fischen, Schweinen und Affen zeigte eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 2008. Die Zahl der Affen etwa stieg um 28 Tiere auf nun 2.313. Die von vornherein zweckfreie tierexperimentelle Grundlagenforschung ist für rund ein Drittel aller für Versuchszwecke eingesetzten Tiere verantwortlich. Besonders alarmierend nennt die ÄgT den hohen Anteil transgener Tiere, hauptsächlich Mäuse, Ratten und Fische. Diese sind gegenüber dem Vorjahr um über 70.000 auf mehr als 607.000 Tiere gestiegen. Mit der Genmanipulation sind laut Ärzteverein gravierendes Tierleid und eine hohe »Ausschussproduktion« an unerwünschten Tieren verbunden. Die Ärztevereinigung ortet in diesem Bereich eine besonders hohe Dunkelziffer. Bis zu 99 % der Tiere weisen nicht die gewünschten gentechnischen Defekte auf und werden getötet, ohne in der offiziellen Statistik aufzutauchen.

»Seit Jahren ist von der Politik lapidar zu hören, man sei bemüht, Tierversuche zumindest zu reduzieren, die Zahlen jedoch lehren das Gegenteil«, empört sich Dipl.-Biol. Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ärztevereinigung. »Es ist höchste Zeit, dass die Koalitionspartner ihrer Verpflichtung zur stärkeren Förderung tierversuchfreier Methoden endlich nachkommen und die Reißleine ziehen, um nicht weitere Negativ-Rekorde in Sachen Tierleid und verfehlter Wissenschaft zu erzielen«, so Bitz weiter.

Seit 1996 ist von Jahr zu Jahr ein Anstieg der Tierversuchszahlen zu verzeichnen, ohne dass in der Medizin die versprochenen Durchbrüche in der Heilung menschlicher Krankheiten erkennbar wären. Das ist nicht nur Tieren gegenüber verantwortungslos, sondern auch kranken Menschen, denen falsche Hoffungen gemacht werden, kritisiert der Ärzteverein.

Nach Meinung der ÄgT belegen die von der Bundesregierung vorgelegten Rekordzahlen des Tierverbrauchs wieder einmal mehr, dass sich Deutschland mit seiner auf Tierversuchen ausgerichteten, altertümlichen Forschung in einer ethischen und wissenschaftlichen Sackgasse befindet. Der einzig sinnvolle Weg aus dieser fatalen Situation sei ein konsequentes Verbot der Forschung am Tier und somit die Konzentration auf moderne, ethisch vertretbare Technologien, was gleichzeitig auch unserem Zeitalter gerecht werden würde.

Quelle: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... rekordhoch
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Mi 6. Okt 2010, 17:48

Aus für Diabetesmittel Avandia:

Marktrückname belegt Versagen von Tierversuchen

Das Diabetesmittel Avandia darf ab November 2010 in Deutschland nicht mehr weiter vertrieben werden. Die Arznei wird vom Markt genommen, weil sie das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, fast verdoppelt. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) warnt schon lange vor Avandia und sieht in der Rücknahme einen klaren Beweis, dass Tierversuche in der Vorhersage von Wirkungen auf den Menschen versagen.

»Die aktuelle Marktrücknahme von Avandia führt wieder einmal vor Augen, dass Medikamente, die am Tier getestet und für sicher befunden werden, mit immensen Risiken für den Menschen verbunden sind«, erläutert Dipl.-Biol. Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche. Tierversuche werden in der Arzneimittelprüfung und –zulassung standardmäßig zur vorgeblichen Sicherheit des Verbrauchers durchgeführt. Der Verein kritisiert, dass hierbei nicht der Schutz des Menschen vor schädlichen Medikamentenwirkungen im Vordergrund steht, sondern lediglich die Absicherung der Hersteller.

Quelle und weiterlesen hier >>> http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... el-avandia

Liste der Risikomedikamente >>> http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... en#Avandia

arznei-telegramm, 23.09.2010 >>> http://www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/B100923.pdf
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Re: Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf - Mienenbüttel

Beitragvon Grille » Mi 6. Okt 2010, 17:52

Welttierschutztag am 4. Oktober:

Politik ignoriert Forderung der Bürger nach Ausstieg aus dem Tierversuch

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) zieht zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober Bilanz und kommt zu dem Schluss, dass entgegen der in Umfragen deutlich werdenden Forderungen der Bürger, dass auf Tierexperimente verzichtet werden soll, die Ausbeutung der Tiere in den Labors immer mehr zunimmt. Die ÄgT bezeichnet die Untätigkeit der Politik als »Blockade einer ethischen Wertegesellschaft«.

Nach Auffassung der Ärztevereinigung spricht die Bevölkerung eine deutliche Sprache hinsichtlich ihrer Erwartung an die Politik. In einer im Frühjahr 2009 vom Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführten Umfrage forderten 79 % ein gesetzliches Verbot aller Tierversuche ohne konkreten medizinischen Bezug. 84 % der Befragten sind für die Abschaffung aller Experimente, die mit schwerem Leid für die Tiere einhergehen, unabhängig von der Tierart. 80 % treten für eine Veröffentlichung von Informationen über die durchgeführten Tierversuche ein.

Auch das Ergebnis einer von der EU-Kommission im Jahr 2006 im Rahmen der Überarbeitung der europäischen Tierversuchsrichtlinie durchgeführten Umfrage unter mehr als 40.000 Bürgern aus Europa kam zum gleichen Ergebnis. 84 bis 94 Prozent verlangten einen wirksamen Schutz für Affen, Katzen, Meerschweinchen, Mäuse, Fische und andere Tiere.

Quelle und weiterlesen hier >>> http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de ... -4-oktober
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