Entwicklung des Gewerbegebietes in Mienenbüttel

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Re: Entwicklung des Gewerbegebietes in Mienenbüttel

Beitragvon Holger » So 31. Mai 2015, 09:50

Die Stellungnahme der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Außenstelle Lüneburg vom 21.07.2008 wie sie zu Abwägung kam:

den mit Schreiben vom 24.06.2008 übersandten Entwurf des o. g. Bebauungsplanes der Gemeinde
Neu Wulmstorf habe ich aus straßenbau- und verkehrlicher Sicht geprüft.
Das Plangebiet des o.g. Bebauungsplanes liegt an der freien Strecke der Bundesstraße ‚B 3‘
zwischen ca. Str-km 9,750 und Str-km 10,385 im Bereich der BAB-Anschlussstelle Rade (BAB ‚A 1‘ Hamburg — Bremen).

Gegen die Ausweisung des Bebauungsplanes Nr. 66 habe ich grundsätzlich keine Bedenken.

Folgende Punkte bitte ich jedoch bei der weiteren Behandlung des Bebauungsplanes zu beachten:

- Die geplante Einmündung der Erschließungsstraße (K 63neu) in die B 3 ist verkehrsgerecht
auszubauen. Die weitere Planung und Abstimmung hat unter Beteiligung
des Geschäftsbereiches Verden bezüglich der Umgestaltung der „Anschlussstelle Rade“ zu erfolgen.

- Im Bereich des Anschlusses der neuen Fahrbahn an die vorhandene Fahrbahn ist
zur Fugenüberbrückung eine Asphaltbewehrung mit mindestens 8 cm Überdeckung
zur Verhinderung von Rissbildung einzubauen.
Die vorhandene Deckschicht der durchgehenden Fahrbahn der ‚B 3‘ ist abzufräsen.
Es ist eine neue Deckschicht über die gesamte Fahrbahnfläche (einschl.
Linksabbieger) herzustellen. Eine vorherige Abstimmung mit der Straßenbauverwaltung
hat zu erfolgen.

- Die Entwässerung der Bundesstraße ist wie bisher zu gewährleisten. Oberflächenwasser
der einmündenden Erschließungsstraße (K 63neu) darf nicht auf die Bundesstraße gelangen.

- An der Einmündung sind Sichtdreiecke von 10 m auf der Einmündung - gemessen vom
durchgehenden Rand der Fahrbahn der Bundesstraße - und 110 m auf der Bundesstraße
im Plan festzusetzen.

- Provisorische Zufahrten oder Baustellenzufahrten zur Bundesstraße werden nicht zugelassen.
Auch Einzelbauvorhaben sind erst zulässig, wenn die Erschließung hergestelltist.

Der Entwurf (Ausführungsplanung) der Erschließung, hier Einmündung in die Bundesstraße,
ist der Straßenbauverwaltung zur Zustimmung vorzulegen. Entsprechend
des Planfeststellungsbeschlusses zum Ausbau der BAB ‚A 1‘ ist bereits eine Vereinbarung
für die Umgestaltung der AS Ra-de-Süd zwischen der Straßenbauverwaltung und der Gemeinde Neu Wulmstorf unter
Berücksichtigung eines Gewerbegebietes (seinerzeit ‚Schleppelsberg‘) geschlossen worden.

- Hinsichtlich des Zeitpunktes über einen ev. vorzeitigen Baubeginn im Zuge der Erschließung
des Gewerbegebietes bzw. der Anlage einer RA-Spur im Zuge der ‚B 3‘
zum Gewerbegebiet ist vorab der Abschluss einer (Zusatz-/Ergänzungs-) Vereinbarung
zwischen Gemeinde und Straßenbauverwaltung erforderlich.

- Ein Ausbau der Einmündung an der freien Strecke muss als Planung in den Bebauungsplan
mit aufgenommen werden, um eine planrechtliche Absicherung zu gewährleisten.

- Die Bauverbotszonen von 20 m (40 m) bzw. Baubeschränkungszonen von 40 m (100 m) zur B 3 (A 1) sind zu beachten.

- Auf der gesamten Länge des Gewerbegebietes zur B 3 ist ein Zugangsverbot festzusetzen.

- Die Gemeinde hat gem. § 9 (1), Abs. 24 Baugesetzbuch zu prüfen, ob Festsetzungen oder Maßnahmen gegen schädliche
Umwelteinwirkungen (u. a. Straßenlärm der Bundesstraße und der Bundesautobahn) erforderlich werden.

- Der Straßenbauverwaltung dürfen durch die Ausweisungen und Festsetzungen im Bebauungsplan sowie durch die Erschließung keine Kosten entstehen.

Nach Inkrafttreten des Bebauungsplanes bitte ich um entsprechende Mitteilung unter Beifügung einer beglaubigten Ausfertigung.


Die Stellungnahme der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Außenstelle Verden

von der Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des o. g. Bebauungsplanes habe ich Kenntnis genommen.
Der Geltungsbereich des o.g. Bebauungsplanes liegt im Süden der Gemeinde Neu Wulmstorf und überdeckt die Bundesautobahn A 1 Hamburg
- Bremen von km 31,290 bis km 32,180 westlich angrenzend an die Anschlussstelle Rade.

Die verkehrliche Erschließung des o.g. Gewerbegebietes erfolgt über eine Umgehungsstraße - künftige Verlegung der Kreisstraße 63
(K 63 neu) -, die auf der Südseite der A 1 am Knotenpunkt B 3 / Rampe Süd der AS Rade anbindet. Der künftige Knotenpunkt B 3 / Rampe
Süd der AS Rade / K 63 neu liegt in dem Planfeststellungsbereich zum 6 - streifigen Ausbau
der BAB A 1, 1. Bauabschnitt von östlich dem Autobahndreieck Buchholz bis westlich der
Anschlussstelle Rade, von km 27,000 bis km 33,000. Der Planfeststellungsbeschluss zum 1.
Bauabschnitt liegt mit Datum vom 28.08.2003 vor. Im Rahmen des s.g. A-Modell-Pilotprojekts
ist der Auftrag zum Ausbau der A 1 zwischen Hamburg und Bremen an das Konsortium Projektgesellschaft
A 1 Mobil GmbH unter Führung von Bilfinger Berger, John Laing und JohannBunte am 10.06.2008 erteilt worden. Der Baubeginn
ist für den Spätsommer 2008 geplant.

Für die Umgestaltung der AS Rade besteht bereits eine Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und der Gemeinde Neu Wulmstorf mit Datum vom 29.08./08.09.03. Auf
der Grundlage neuer Verkehrsdaten ist die Verkehrstechnische Untersuchung, Stand April
2008, aktualisiert worden.


Auf Grund einer erforderlichen Rechtsabbiegespur im Zuge der B 3 in das Gewerbegebiet ist
eine Ergänzung der v.g. Vereinbarung erforderlich.
Der zugesandte B - Planentwurf vom Juni 2008 ist hinsichtlich weiterer Abstimmungsgespräche
überholt und mit Stand vom 16.07.2008 den Prüfungsergebnissen, wie z. B. Anpassung
des planfestgestellten Bereichs mit Festsetzung der Flächen zur temporären Nutzung während
der Bauphase des 6 - streifigen Ausbaues der A 1, überarbeitet worden.
Gegen das Planvorhaben bestehen keine Bedenken, wenn die weiteren Punkte beachtet werden:

1. Entlang der Bundesautobahn A 1 Hamburg - Bremen und der Bundesstraße 3 Soltau - Buxtehude
sind die anbaurechtlichen Bestimmungen gemäß § 9 FStrG zu beachten. Die Bauverbotszone
mit 40 m Abstand zum äußerenFahrbahnrand der BAB (hier: äußerer Standspurrand)
ist beidseitig der A 1 gemäß § 9 (1) FStrG von allen baulichen Anlagen freizuhalten.
Entlang der B 3 beträgt der Abstand der Bauverbotszone 20 m bis zum äußeren Fahrbahnrand.
Sollte innerhalb der Bauverbotszone die Anlegung einer Feuerwehrumfahrt vorgesehen
werden, so ist zunächst die Ausnahme zum Bauverbot gemäß § 9 (8) FStrG zu beantragen.
Dem Antrag wird ggf. mit Auflagen und Bedingungen, wie z. B. Übernahme sämtlicher Kosten
durch die Gemeinde, wenn der Rückbau der Feuerwehrumfahrt durch Ausbauabsichten im
Zuge der A 1 durch die Straßenbauverwaltung erforderlich werden, stattgegeben.
2. Innerhalb der Bauverbots- und auch der Baubeschränkungszone gem. § 9 Abs. 1 u. 2 FStrG,
d.h. im Abstand bis zu 100 m vom befestigten Fahrbahnrand der BAB A 1 (hier: Standspur),
bzw. im Abstand von 40 m bis zum befestigten Fahrbahnrand der B 3, dürfen keine Werbeanlagen
errichtet werden, die geeignet sind, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der
Bundesautobahn A 1 bzw. auf der B 3 zu beeinträchtigen.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - GB Verden -
ist auch nach Rechtskraft des Planvorhabens bezüglich der Genehmigung von Werbeanlagen
in jedem Einzelfall rechtzeitig zu beteiligen. Im Weiteren verweise ich auf den Abschnitt 1.2
„Örtliche Bauvorschriften“ nach NBauO, Teil Werbeanlagen, 5. Absatz:
1. Werbepylone in der Fläche P9 sind nur zulässig, wenn der Abstand zum äußeren
Fahrbahnrand der BAB (Standspur) mind. 100 m beträgt.
Die Baubeschränkungszonen entlang der BAB als auch der B 3 sind als Planzeichen
in dem B - Plan festzusetzen.

Weitere Hinweise:

1. Brauch- und Oberflächenwasser darf dem BAB - Gelände bzw. dem Bundesstraßengelände nicht zugeführt werden.
2. Evtl. Schutzmaßnahmen gegen die vom Bundesautobahn bzw. dem Bundesstraßenverkehr ausgehenden Emissionen dürfen nicht zu Lasten der Straßenbauverwaltung erfolgen.
3. Neuanpflanzungen entlang der Bundesautobahn sind mit der hiesigen Straßenbaubehörde - Landespflegerin Frau Ewen, Tel.: xxxxxxxx - abzustimmen.
Die eingereichten Unterlagen habe ich zu meinen Akten genommen.
Im Falle der Rechtskrafterlangung bitte ich um Übersendung einer Ausfertigung mit eingetragenen Verfahrensvermerken



NIEDERSÄCHSISCHE LANDESBEHÖRDE
FÜR STRAßENBAU UND VERKEHR
AUßENSTELLE STADE
Harsefelder Straße 2
21680 Stade
keine Stellungnahme abgegeben
Holger
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Re: Entwicklung des Gewerbegebietes in Mienenbüttel

Beitragvon Sherlock » So 16. Okt 2016, 20:51

Werte Damen und Herren:

Eine Neu Wulmstorfer Firma hat eine Halle in Mienenbüttel angemietet.

Hier ein Werbevideo:
Bild hat geschrieben:


Mit verbindlichen Grüßen

Sherlock
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Gigaliner in Mienenbüttel

Beitragvon Retnüg » Mo 16. Jan 2017, 12:53

Hallo Fories,
die Gigaliner dürfen durch Mienenbüttel fahren!



Das Hamburger Abendblatt hat geschrieben:... Johannes Freudewald, Sprecher des Landkreises Harburg: "Es ist hier nicht bekannt, dass Straßen für diese Lkw hergerichtet werden, zumal die Kurvenläufigkeit der Fahrzeuge sich nicht von anderen Lkw unterscheiden soll." Generell werde der Landkreis von der Neuregelung kaum berührt. Freudewald: "Bei uns sind nur die Autobahnen betroffen und jenseits von ihnen nur die B 3 als Zubringer zur A1-Anschlussstelle Rade."



Gruß

G.

Nun, liebe Kinder, gebt fein acht, ich hab' euch etwas mitgebracht.
Sandmännchen
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Gefahrenhinweise für die Mienenbütteler

Beitragvon Sherlock » Sa 25. Nov 2017, 13:51

Werte Damen und Herren:

In Mienenbüttel werden "Sicherheitsinformationen" verteilt.

Rhenus hat geschrieben:Bild
= > Rhenus


Mit verbindlichen Grüßen

Sherlock
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motivierte Mitarbeiter gesucht

Beitragvon Retnüg » Fr 1. Dez 2017, 19:01

Hallo Fories,
hallo hochverehrter Sherlock,

die RHENUS-Arbeitsplätze werden bereits europaweit ausgeschrieben!

MI Rhenus Stellenanzeige.jpg

Quelle:


Gruß

G.

Manchmal hilft ein wenig Abstand, um Dinge besser zu verstehen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Retnüg am Fr 11. Mai 2018, 15:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Logistik: Arbeitsbedingungen bei Amazon in Winsen/Luhe

Beitragvon Sherlock » Mi 13. Dez 2017, 13:20

Werte Damen und Herren:

Die Tagesschau hat einen Bericht über Logistik-Arbeitsbedingungen gezeigt:



Auch Panorama3 hat berichtet:
Mediathek

Mit verbindlichen Grüßen

Sherlock
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Re: Gefahrenhinweise für die Mienenbütteler

Beitragvon Retnüg » Sa 23. Dez 2017, 01:05

Sherlock hat geschrieben:Werte Damen und Herren:

In Mienenbüttel werden "Sicherheitsinformationen" verteilt.

Hallo Fories,
allerbester Sherlock,

in Mienenbüttel werden nur absolut harmlose Gefahrenstoffe gelagert!

Bürgermeister Rosenzweig berichtet von einem Flugblatt der Firma Rhenus, dass in der Ortschaft Rade verteilt wurde. In diesem Flugblatt wird über die Lagerung von Gefahrenstoffen in dem Logistikzentrum Hamburg-Harburg informiert. Überwiegend handelt es sich hierbei um moderate Gefahrstoffe, z.B. Mineralölprodukte wie Schmiermittel und die im Zusammenhang damit verwendeten Betriebsmittel für gewerbliche und private Verwender. In geringem Umfang werden auch entzündbare oder giftige Lagergüter wie z.B. Farben, Lösungsmittel, Industrierohstoffe und Feinchemikalien dort deponiert. Außerdem wird in den Hallen ein breites Spektrum unterschiedlicher organischer und anorganischer Stoffe sowie Reagenzien gelagert. Diese Gefahrstoffe sind beispielsweise vergleichbar mit Motoröl, Lösungsmittel oder Deospray aus dem privaten Haushalt. Allerdings ist Rhenus aufgrund der größeren Menge gesetzlich dazu verpflichtet (Störfallrecht), die Gefahrstoffe zu kennzeichnen (H-Sätze) und der direkten Nachbarschaft bekannt zu geben. Der Betriebsbereich wurde dem staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg angezeigt und befindet sich dort in der Prüfung, daher steht die Halle momentan noch leer. Der Gemeindebrandmeister und der Brandschutzbeauftragte der Gemeinde Neu Wulmstorf wurden beteiligt und haben an der Antragskonferenz teilgenommen. Die Gemeinde Neu Wulmstorf hat die Festsetzung des Bebauungsplans geprüft und eine dementsprechende Stellungnahme abgegeben. Die Lagerhallen sowie die Sicherheitstechnik ist nach dem letzten Stand der Technik gebaut und werden durch unabhängige Sachverständige regelmäßig überprüft.
Quelle:


Gruß
G.

Da nach der Urknalltheorie der Knall am Anfang gestanden haben soll, lässt der Urknall den Knall aus.
Er teilt uns nicht mit, was geknallt, warum es geknallt, wie es geknallt und, um ehrlich zu sein, ob es überhaupt geknallt hat.
Brian Greene
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Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)

Beitragvon Sherlock » Fr 4. Mai 2018, 23:40

Retnüg hat geschrieben:Hallo Fories,
allerbester Sherlock,

in Mienenbüttel werden nur absolut harmlose Gefahrenstoffe gelagert!


Werte Damen und Herren:
Werter Retnüg:

Es wurde ein Antrag zur Errichtung und zum Betrieb eines Gefahrstofflagers gestellt,
da die "harmlosen" Gefahrstoffmengen etwas größer sind wird ein Genehmigungsverfahren
nach Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) durchgeführt:

Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)

Öffentliche Bekanntmachung
(Rhenus SE & Co. KG; Neu Wulmstorf)
Bek. d. GAA Lüneburg v. 17.04.2018
-5080026_2017-LG-24-


Die Firma Rhenus SE & Co. KG, Am Holz 1, 21629 Neu Wulmstorf, hat mit Schreiben vom 4.12.2017 die Erteilung einer Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb eines Gefahrstofflagers, auf dem Grundstück in 21629 Neu Wulmstorf, Gemarkung Rade, Flur 5, Flurstücke 52/5, 52/6, 60/5, 60/6, 61/11 und 61/12 beantragt.

Gegenstand des Antrags ist im Wesentlichen die Errichtung und der Betrieb eines Lagers für Erdölerzeugnisse, entzündbare Stoffe, Flüssigkeiten und Gase, sowie brandfördernde und toxische Stoffe.

Mit dem Betrieb der Anlage soll unmittelbar nach Vorlage der Genehmigung und Abschluss der Errichtungsarbeiten begonnen werden.

Die Errichtung und der Betrieb der beantragten Anlage bedürfen der Genehmigung gemäß der §§ 4 und 10 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Verbindung mit § 1 sowie der laufenden Nummer 9.37 des Anhangs 1 der 4. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen - 4. BImSchV).

Gemäß laufender Nummer 8.1 der Anlage zur Verordnung über Zuständigkeiten auf den Gebieten des Arbeitsschutz-, Immissionsschutz-, Sprengstoff-, Gentechnik- und Strahlenschutzrechts sowie in anderen Rechtsgebieten (ZustVO-Umwelt-Arbeitsschutz) ist das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg zuständige Genehmigungsbehörde.

Das geplante Vorhaben wird hiermit gemäß § 10 Absatz 3 BImSchG öffentlich bekannt gemacht.

Im Rahmen dieses Genehmigungsverfahrens ist gemäß §§ 6 bis 14 in Verbindung mit Nummer 9.4 der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in der derzeit geltenden Fassung durch eine Vorprüfung des Einzelfalls zu ermitteln, ob für das beantragte Vorhaben die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist.

Der Antrag auf Erteilung der Genehmigung und die Antragsunterlagen nach § 4 der 9. BImSchV, liegen vom 2.05.2018 bis zum 1.06.2018 bei den folgenden Stellen zu den angegebenen Zeiten zur Einsichtnahme öffentlich aus:

Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg, Zimmer 0.137, Auf der Hude 2
21339 Lüneburg

montags bis donnerstags in der Zeit von 8.00 bis 16.30 Uhr
freitags in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr

Gemeinde Neu Wulmstorf, Raum 212, Bahnhofstraße 39,
21629 Neu Wulmstorf

montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 12.15 Uhr
donnerstags in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr
sowie zusätzlich nach telefonischer Vereinbarung

Diese Bek. ist auch im Internet unter http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de und dort über den Pfad „Bekanntmachungen > Lüneburg-Celle-Cuxhaven " einsehbar.

Etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben sind während der Einwendungsfrist, diese beginnt am 2.05.2018 und endet mit Ablauf des 15.06.2018, schriftlich bei den genannten Auslegungsstellen geltend zu machen.

Mit Ablauf dieser Frist sind für das Genehmigungsverfahren alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 10 Absatz 3 Seite 5 BImSchG).

Gemäß § 12 Absatz 2 der 9. BImSchV sind die Einwendungen dem Antragsteller und, soweit sie deren Aufgabenbereich berühren, den nach § 11 der 9. BImSchV beteiligten Behörden bekannt zu geben. Es wird darauf hingewiesen, dass auf Verlangen des Einwenders dessen Name und Anschrift vor der Bekanntgabe unkenntlich gemacht werden sollen, wenn diese zur ordnungsgemäßen Durchführung des Genehmigungsverfahrens nicht erforderlich sind.

Nach Ablauf der Einwendungsfrist entscheidet die Genehmigungsbehörde nach Ermessen, ob ein Erörterungstermin durchgeführt wird.

Findet der Erörterungstermin statt, werden die form- und fristgerecht erhobenen Einwendungen anlässlich dieses Termins

am Mittwoch, dem 27.06.2018, ab 10.00 Uhr,
im Saal des
Movieplexx
Bremer Str. 5
21244 Buchholz

erörtert. Sollte die Erörterung am 27.06.2018 nicht abgeschlossen werden können, wird sie an den darauf folgenden Werktagen (ohne Samstag) zur gleichen Zeit am selben Ort fortgesetzt.

Der Erörterungstermin dient dazu, die rechtzeitig erhobenen Einwendungen zu erörtern, soweit dies für die Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen nach dem BImSchG von Bedeutung sein kann. Er soll denjenigen, die Einwendungen erhoben haben, Gelegenheit geben, ihre Einwendungen zu erläutern. Die Einwendungen werden auch dann erörtert, wenn der Antragsteller oder die Personen, die Einwendungen erhoben haben, zu diesem Erörterungstermin nicht erscheinen.

Einwendungen, die auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen, werden im Erörterungstermin nicht behandelt.

Findet ein Erörterungstermin nicht statt, so wird dies gesondert öffentlich bekannt gemacht.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung gemäß § 10 Absatz 7 und 8 BImSchG und § 21 a der 9. BImSchV öffentlich bekannt gemacht wird und die öffentliche Bekanntmachung die Zustellung der Entscheidung ersetzen kann.

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Re: Entwicklung des Gewerbegebietes in Mienenbüttel

Beitragvon michi.krause » Do 17. Mai 2018, 20:17

Heute lese ich in einem CDU-Antrag, Zitat:

"Der dringende Bedarf für Gewerbeflächen in der Gemeinde Neu Wulmstorf (und darüber hinaus) ist unstrittig. Die CDU-Fraktion hält es für geboten, möglichst schnell mit der Umsetzung zu beginnen, um insbesondere ortsansässigen Betrieben eine klare Perspektive und Zeitschiene zu bieten. Ein weiteres Abwandern hiesiger Betriebe in benachbarte Kommunen gilt es dringend zu vermeiden."

... nachzulesen auf der Homepage der Gemeinde unter

https://www.neu-wulmstorf.de/allris/___ ... A_289C.pdf

Hätte das die CDU-Fraktion nicht schon in Mienenbüttel umsetzen können, wie von den Mienenbüttlern und den Grünen zumindest für den ortsnahen Bereich gefordert wurde?
Nächste Woche Donnerstag 24.5. wird darüber beraten, vielleicht mal hingehen und fragen ...!? :wink: :arrow:

Womöglich ist ein Gewerbegebiet südlich der CDU-Hochburg Elstorf der CDU-Fraktion näher als Mienenbüttel ... weiter denke ich nicht, bin schließlich kein Verschwörungsspekulant.
Und Verschwörungstheoretiker bin ich erst recht nicht, dazu kenne ich mich mit Verschwörungen viel zu wenig aus.

Michi

"Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin." (Altes indianisches Sprichwort)
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