Bau der A26

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Re: Bau der A26

Beitragvon Alter_Mann » So 28. Feb 2016, 22:15

Hochverehrter Herr Sherlock,

vielen Dank für die Information. Leider sind die Bilder sehr klein. Ich habe versucht über Google die Originaldatei zu finden, leider laufen alle Suchanfragen, auf Seiten, die nicht aufgerufen werden können. Gibt es einen funktionierenden link?

Mit vorzüglicher Hochachtung und freundlichen Grüßen
vom Alten Mann
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Re: Bau der A26

Beitragvon Sherlock » Mo 29. Feb 2016, 20:41

Werter Alter_Mann:

Die Quellen sind häufig sehr kurzlebig, der Link: http://www.hamburg.de/np-a26/ funktioniert leider nicht mehr,
demnächst werden die Hamburger Unterlagen neu eingestellt: http://www.hamburg.de/fernstrassen/ - Suchbegriff A26-West.

Auf der Seite - http://www.dialog-a26.de/ sind noch einige Unterlagen zu finden:
http://www.dialog-a26.de/wp-content/uploads/Sachstand-A-26-Febr-2016_HH-.pdf


Mit dem Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung

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Re: Bau der A26

Beitragvon Sherlock » Mo 19. Dez 2016, 22:19

Werte Damen und Herren:

Dialog A26 hat geschrieben:A26: MAßNAHMEN SIND IM ZEITPLAN
Planung und Bau der A26 zwischen Stade und Hamburg befinden sich weitgehend im vorgesehenen Zeitplan.
Das machten die Verantwortlichen der Niedersächsischen Landesbehorde für Straßenbau und Verkehr und der
Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) des Landes Hamburg auf der 5. Behördenkreissitzung
zum „Dialog Verkehr im Alten Land“ deutlich. Der in den vergangenen Monaten wiederholt geäußerten
Vermutung, von Hamburger Seite wüde das Projekt nicht mit demselben Nachdruck vorangetrieben wie vom
Land Niedersachsen, traten die Teilnehmer entgegen.
Vielmehr küdigte Hamburg an, dass die Entwurfsäderung zum Planfeststellungsverfahren für die von
Hamburg zu bauenden Abschnitte 4 und 4a der A26 am 3. Januar 2017 in die Offenlage gebracht werden wird.
Der Grunderwerb für die Trasse sei weitgehend abgeschlossen. Klageverzichtserkläungen seien abgeschlos-
sen worden, weitere Klagerisiken aber nicht ausgeschlossen. Mit einer Planfeststellung wird für Mitte 2017
gerechnet. Der Baubeginn könnte in diesem Fall 2018 und die Verkehrsfreigabe 2023 erfolgen.


Die neuen Pläne sollen ab 3.Januar auch im Internet unter der Adresse
http://www.hamburg.de/bwvi/np-planfeststellungsverfahren/
veröffentlicht werden.

Mit verbindlichen Grüßen

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Die A26-Ost bekommt einen "Deckel"

Beitragvon Sherlock » Do 14. Dez 2017, 01:08

Werte Damen und Herren:

Es gibt Neues aus Hamburg:

BildBehörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat geschrieben:
Wilhelmsburger Deckel
Lärmschutz zwischen Bahnstrecke und A 1: 
Die A 26-Ost erhält einen Tunnel

Beginnend an den Bahngleisen verläuft die A 26-Ost „in Tieflage“.
Bild
Der Entwurf zum Wilhelmsburger Deckel zwischen B 75 und A 1.
(Bild: DEGES / BWVI)

Die A 26-Ost überquert in Höhe der Anschlussstelle Wilhelmsburg-Süd die derzeit in Bau bzw. in Verlegung befindliche Wilhelmsburger Reichsstraße (B 75). Autofahrer, die von Westen kommen, können über den Abzweig Harburg nach Süden auf die B 75 abbiegen − und umgekehrt. Weiter nach Osten taucht die A 26-Ost ab.

Dabei wird die Fahrbahn unter das normale Straßenniveau abgesenkt. Mit einem Tunnel unterquert die A 26 die Gleise des Fern-, Nah- und Güterverkehrs sowie angrenzende Siedlungsbereiche. Weiter östlich wird die A 26 über das zukünftige Autobahndreieck Hamburg-Stillhorn an die A 1 angebunden. Zudem ist eine Anpassung der Anschlussstelle Stillhorn in neuer Lage an die A 26 vorgesehen.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation setzt sich dafür ein, dass der ursprünglich geplante Deckel Finkenriek mit einer Länge von 390 Metern auf eine Länge von 1.480 Metern als Wilhelmsburger Deckel verlängert wird. Die notwendige Zustimmung des Senats, der Bürgerschaft und des Bundesverkehrsministeriums stehen noch aus. Mehr Informationen zum geplanten Deckel finden Sie in der unten angefügten Präsentation.
Präsentation


Mit verbindlichen Grüßen

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Bau der A26 - Öffentliche Bekanntmachung

Beitragvon Retnüg » Do 21. Dez 2017, 20:24

Bild hat geschrieben:ÖFFENTLICHE
BEKANNTMACHUNG

ÖFFENTLICHE AUSLEGUNG

PlanfeststelIungsverfahren für den Neubau der A 26 (Stade -
Hamburg), Bauabschnitt 4 (Landesgrenze
Hamburg/Niedersachsen bis A 7) und für den Ausbau der A 7
(AS HH-Heimfeld bis Moorburg)

Beantragung von weiteren Planänderungen (2. Planänderung)

Die Bundesrepublik Deutschland, Bundesfernstraßenverwaltung, in Auftragsverwaltung
vertreten durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft. Verkehr und
Innovation, Amt für Verkehr und Straßenwesen (Vorhabensträgerin), beabsichtigt den
Neubau der Bundesautobahn A 26 von Stade nach Hamburg, Bauabschnitt 4, von der
hamburgischen Landesgrenze bis zur A 7, den zugehörigen Anschluss der A 26 an die A
7 und den Ausbau der an den neuen Anschluss südlich und nördlich angrenzenden
Abschnitte der A 7 zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld und Moorburg in
Höhe der Alten Süderelbe.

Der auf niedersächsischem Gebiet anschließende Streckenabschnitt, mit dem der
Bauabschnitt 4 eine verkehrswirksame Einheit bildet. wird als Abschnitt 4a durch die
Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geplant.

Gegenstand des Vorhabens ist im Wesentlichen der Neubau der A 26 mit vier
Fahrstreifen von der Landesgrenze bis zur A 7, der Neubau des Autobahndreiecks
Hamburg-Süderelbe (A 26 / A 7), der Ausbau der A 7 zwischen der Anschlussstelle HH-
Heimfeld und Moorburg in Höhe der Alten Süderelbe (acht Fahrstreifen, Anbau von Ein-
und Ausfädelungsslreifen, Erneuerung der Entwässerungsanlagen), der Neubau von
Brückenbauwerken für querende Straßen und Wirtschaftswege, der Neubau eines Trog-
/Tunnelbauwerkes zur Überführung der Hafenbahnanlagen sowie weiterer Wege über
die A 26, der Neubau einer Grünquerung und von FIedermaus-Querungshilfen, die
örtliche Verlegung und Änderungen an Wirtschaftswegen, der Neubau von
Brückenbauwerken über querende Gewässer (Parallelgraben westlich A 7, Untenburger
Schleusengraben, Moorburger Landscheide, Moorwettern mehrfach). die örtliche
Verlegung von Gewässern (Moorwettern, Oberste Untenburger Wetterung, Unterste
Untenburger Wetterung, Untenburger Schleusengraben, Parallelgraben westlich A 7),
Änderung und Neubau von Gräben und Gewässerdurchlässen, die Wiederherstellung
der Polderentwässerung mit Neubau der „Nordwettern", die Herstellung von
Lärmschutzanlagen. Entwässerungsanlagen (Leitungen, Gräben, Rückhalte- und
Reinigungsanlagen etc.) und Umweltmaßnahmen in den Bezirken Harburg, Hamburg-
Mitte und Bergedorf sowie in Niedersachsen,

Mit dem Vorhaben einschließlich der Umweltmaßnahmen einhergehen werden bau-.
anlage- und betriebsbedingte Beeinträchtigungen sowohl des Vorhabensbereichs als
auch benachbarter Bereiche und baulicher Anlagen durch unmittelbare
Inanspruchnahmen (z. B. Grunderverb oder bauzeitliche Flächennutzungen) oder
mittelbare Auswirkungen (z. B. Schalleinwirkungen aus Baulärm oder dem späteren
Betrieb). Das gilt auch für das Europäische Vogelschutz- und Naturschutzgebiet
„Moorgürtel“. Für die Herstellung der Umweltmaßnahmen werden teilweise auch Flächen
abseits des eigentlichen Vorhabens insbesondere im weiteren Umfeld des Moorgürtels,
auf dem Gauensieker Sand, in Gut Moor, in Curslack, in Allermöhe, im Reitbrook und in
Wilhelmsburg beansprucht.

Das Vorhaben bedarf nach dem Gesetz über die UmweItverträglichkeitsprüfung (UVPG)
einer Umweltverträglichkeitsprüfung, die im Zuge des Planfeststellungsverfahrens von
der Planfeststellungsbehörde vorgenommen werden wird. Über die Zulässigkeit des
Vorhabens kann durch PIanfeststellungsbeschluss entschieden werden.

Das für die Verwirklichung des Vorhabens nach § 17 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) i.
V. m. § 73 Hamburgisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HmbVwVfG) erforderliche und
bei der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als zuständiger Anhörungs- und
Planfeststellungsbehörde beantragte Planfeststellungsverfahren läuft gegenwärtig. Die
Planunterlagen samt den Unterlagen über die Umweltauswirkungen haben bereits
ausgelegen, die eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen wurden bereits
erörtert. Anschließend erfolgte, im Wesentlichen als Resultat der Einwendungen und
Stellungnahmen, ein erster Änderungsantrag. Daraufhin wurden die Planunterlagen samt
den Unterlagen über die Umweltauswirkungen erneut ausgelegt (1. Planänderung). Die
zu dem ersten Änderungsantrag eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen
wurden bisher noch nicht erörtert.

Nunmehr reichte die Vorhabensträgerin einen zweiten Änderungsantrag ein. Dieser
beinhaltet im Wesentlichen:

- Fledermausquerungsbauwerk im Bereich Nincoper Moorweg
- Verbesserung von Lebensräumen für Fledermäuse, insbesondere der Zwergfledermaus
- Lärmschutz im Bereich Heimfeld/Bostelbek
- Lärmschutz im Bereich Moorburger Elbdeich
- Ümverlegung einer Mineralölfernleitung
- Überarbeitung der Umweltverträglichkeitsstudie
- Feuerwehrzufahrt Francoper Straße
- Radwanderweg Francoper Straße
- Aktualisierung und Ergänzung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes
- Aktualisierung und Ergänzung des Artenschutzrechtlichen Fachbeitrages
- Nachkartierung der Amphibien (Spätlaicher) sowie der Zierlichen Tellerschnecke
- Aktualisierung der FFH-Verträglichkeitsprüfung
- Aktualisierung und Ergänzungen in der FFH- Ausnahmeprüfung
- Änderungen und Ergänzungen bei landwirtschaftlichen Wegen sowie Betriebs-
und Unterhaltungswegen

Bei der beantragten Änderung handelt es sich um die Änderung eines ausgelegten
Planes nach § 73 Absatz 8 HmbVwVfG, § 17a FStrG. Eine Auslegung eines geänderten
Planes ist danach nicht vorgesehen. Aufgrund des Umfangs der Änderungen, um auch
ggf. unbekannte erstmals oder stärker als bisher Betroffene zu erreichen und um eine
dem UVPG genügende Beteiligung der Öffentlichkeit zu gewährleisten, erfolgt dennoch
eine Auslegung der die Änderungen betreffenden Planunterlagen.

Die Planunterlagen, aus denen sich Art und Umfang der Änderungen der ausgelegten
Planunterlagen ergeben, liegen samt den Unterlagen über die Umweltauswirkungen der
Änderungen vom 16. Januar 2018 bis zum 15. Februar 2018 zur Einsicht aus im

Bezirksamt Harburg‚ Harburger Rathausforum 2, 21073 Hamburg, Erdgeschoss,

Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Management des Öffentlichen Raumes,
Klostenivall 8, 20095 Hamburg, Raum 103,

Bezirksamt Bergedorf, Wentorfer Str. 38a, 21029 Hamburg, 1. 0G gegenüber Raum
115,

Rathaus Gemeinde Neu Wulmstort, Bahnhofstraße 39, 21629 Neu Wulmstorf, Raum
207,

Gemeinde Drochtersen, Sietwender Straße 27, 21706 Drochtersen, Raum 110.

Die ausgelegten Planunterlagen enthalten auch die entscheidungserheblichen
Unterlagen über die Umweltauswirkungen der Änderungen nach UVPG. Diesbezüglich
wird besonders hingewiesen auf die UmweltverträgIichkeitsstudie, die allgemein
verständliche, nichttechnische Zusammenfassung (Zusammenfassung im
Erläuterungsbericht Unterlage 1), den landschaftspflegerischen Begleitplan, den
artenschutzrechtlichen Fachbeitrag, die ergänzende artenschutzrechtliche Beurteilung für
die Verlegung einer Mineralölfernleitung‚ die FFH-Verträglichkeits- und FFH-
Ausnahmeprüfung, den Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie, die wassertechnische
Untersuchung, die faunistischen Untersuchungen, die Bauwerksskizzen
Fledermausquerung, die Iärmtechnischen Untersuchungen und die
Luftschadstoffuntersuchungen.

Soll ein ausgelegter Plan geändert werden und werden dadurch der Aufgabenbereich
einer Behörde oder einer Vereinigung nach § 73 Absatz 4 Satz 5 HmbVwVfG oder
Belange Dritter erstmals oder stärker als bisher berührt, so ist diesen Gelegenheit zu
Stellungnahmen und Einwendungen zu geben. Die Frist für die Gelegenheit zu
Stellungnahmen und Einwendungen läuft aufgrund der Auslegung gemäß § 73 Absatz 4
Satz 1 HmbVwVfG bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, also bis zum 1.
März 2018.

Gemäß § 73 Absatz 8 Satz 1 HmbVwVfG gilt § 73 Absatz 4 Satz 3 bis 6 HmbVwVfG
entsprechend. Danach sind mit Ablauf der vorgenannten Einwendungsfrist (1. März
2018) alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen
Titeln beruhen. Vereinigungen, die auf Grund einer Anerkennung nach anderen
Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung
gegen die Entscheidung nach § 74 HmbVwVfG einzulegen, können innerhalb der
vorstehend angegebenen Einwendungsfrist Stellungnahmen zu dem Plan abgeben. Mit
Ablauf der vorgenannten Einwendungsfrist (1. März 201B) sind auch Stellungnahmen
von Vereinigungen ausgeschlossen (§ 73 Absatz 4 Satz 3, Satz 6, Absatz 8
HmbVwVfG). Die Frist ist eine gesetzliche Frist und kann nicht verlängert werden.
Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist das Datum des Eingangs der Einwendungen
und Stellungnahmen bei der Planfeststellungsbehörde oder einer der vorstehend
genannten Dienststellen.

Die Einwendungen gegen den Plan sowie Stellungnahmen von Vereinigungen nach § 73
Absatz 4 Satz 5 HmbVwVfG sind innerhalb der Einwendungsfrist schriftlich oder zur
Niederschrift bei der Planfeststellungsbehörde (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und
Innovation, Rechtsamt, Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg) oder einer der vorstehend
genannten Dienststellen zu erheben bzw. vorzubringen. Die Erhebung von
Einwendungen bei einer der genannten Dienststellen ist ausreichend. Die Versendung
einer E-Mail genügt nicht. Der Eingang von Einwendungen und Stellungnahmen wird
nicht bestätigt.

Diese Auslegung stellt auch die Beteiligung der Öffentlichkeit zu den
Umweltauswirkungen des Vorhabens nach dem UVPG dar. Es besteht daher ebenfalls
die Gelegenheit, sich innerhalb der genannten Frist zu den Umweltauswirkungen des
Vorhabens zu äußern. Die Bestimmungen des § 73 Absatz 3 Satz 1 und Absatz 5 bis 7
HmbVwVfG über das Anhörungsverfahren gelten für die Beteiligung der Öffentlichkeit
nach UVPG entsprechend.

Der Einwendungsausschluss bzw. der Ausschluss der Stellungnahmen der
Vereinigungen nach § 73 Absatz 4 Satz 5 HmbVwVfG sowie der Ausschluss von
Äußerungen zu den Umweltauswirkungen beschränkt sich auf das Planfeststellungsverfahren.

Bereits erhobene Einwendungen und Stellungnahmen sowie Äußerungen zu den
Umweltauswirkungen sowohl zu den ursprünglich ausgelegten Planunterlagen als auch
zu der 1. Planänderung bleiben vollinhaltlich erhalten und müssen nicht wiederholt
werden. Sie bleiben weiterhin Bestandteil der Abwägung. Soweit sich eine bereits
erhobene Einwendung oder Stellungnahme oder Äußerung zu den Umweltauswirkungen
zwischenzeitlich ganz oder teilweise erledigt haben sollte, z. B. durch Erwerb eines
betroffenen Grundstückes durch die Vorhabensträgerin, oder die geänderte Planung
sonstige Auswirkungen auf den Inhalt einer bereits erhobenen Einwendung oder
Stellungnahme oder Äußerung zu den Umweltauswirkungen hat, wird gebeten, dies
mitzuteilen.

Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet
oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht worden sind, gilt für das
Planfeststellungsverfahren derjenige Unterzeichner als Vertreter der übrigen
Unterzeichner, der darin mit seinem Namen. seinem Beruf und seiner Anschrift als
Vertreter bezeichnet ist, soweit er nicht von den Unterzeichnern als Bevollmächtigter
bestellt worden ist. Vertreter kann nur eine natürliche Person sein. Einwendungen, die
die genannten Angaben nicht deutlich sichtbar auf jeder mit einer Unterschrift
versehenen Seite enthalten oder bei denen der Vertreter keine natürliche Person ist,
können unberücksichtigt bleiben; dasselbe gilt insoweit, als Unterzeichner ihren Namen
oder ihre Anschrift nicht oder unleserlich angegeben haben (§ 17 HmbVwVfG).

Nach § 73 Absatz 8 HmbVwVfG und § 17a FStrG ist eine weitere Erörterung eines nach
erfolgter Auslegung geänderten Plans nicht zwingend vorgeschrieben. Findet dennoch
eine Erörterung statt, werden die rechtzeitig gegen den geänderten Plan erhobenen
Einwendungen, die rechtzeitig abgegebenen Stellungnahmen von Vereinigungen nach §
73 Absatz 4 Satz 5 HmbVwVfG zu dem geänderten Plan sowie die Stellungnahmen der
Behörden zu dem geänderten Plan mit der Vorhabensträgerin, den Behörden, den
Betroffenen sowie denjenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen
abgegeben haben, erörtert (§ 73 Absatz 6 HmbVwVfG).

Findet eine Erörterung statt, wird der Erörterungstermin mindestens eine Woche vorher
im Amtlichen Anzeiger bekanntgemacht. Die Behörden. die Vorhabensträgerin und
diejenigen, die Einwendungen zu den Änderungen erhoben oder Stellungnahmen zu den
Änderungen abgegeben haben sowie die Vereinigungen, die Stellungnahmen zu den
Änderungen abgegeben haben, werden in diesem Fall von dem Erörterungstermin
benachrichtigt. Bei Ausbleiben eines Beteiligten im Erörterungstermin kann auch ohne
ihn verhandelt werden. Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich.

Sind außer der Benachrichtigung der Behörden und der Vorhabensträgerin von dem
Erörterungstermin mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können die
Personen, die Einwendungen erhoben haben, oder die Vereinigungen, die
Stellungnahmen abgegeben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche
Bekanntmachung benachrichtigt werden. Auch die Zustellung der Entscheidung über die
Einwendungen (PIanfeststelIungsbeschluss) kann durch öffentliche Bekanntmachung
ersetzt werden, wenn außer an die Vorhabensträgerin mehr als 50 Zustellungen
vorzunehmen sind.

Aufwendungen, die durch die Einsichtnahme in die Planunterlagen. durch die Erhebung
von Einwendungen und Stellungnahmen oder durch die Teilnahme am Erörterungstermin
entstehen, können nicht erstattet werden.

Vom Beginn der Auslegung der Plane im Planfeststellungsverfahren oder von dem
Zeitpunkt an. zu dem den Betroffenen Gelegenheit gegeben wird, den Plan einzusehen
(§ 73 Absatz 3 HmbVwVfG)‚ dürfen auf den vom Plan betroffenen Flächen bis zu ihrer
Übernahme durch den Träger der Straßenbaulast wesentlich wertsteigernde oder den
geplanten Straßenbau erheblich erschwerende Veränderungen nicht vorgenommen
werden. Veränderungen, die in rechtlich zulässiger Weise vorher begonnen worden sind,
Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung werden
hiervon nicht berührt (§ 9a FStrG). Dies gilt vorliegend für die durch die Änderungen
zusätzlich in Anspruch zu nehmenden Flächen; hinsichtlich der bereits ausgelegten
Pläne ist die Veränderungssperre bereits in Kraft und bleibt bestehen.

Die Planunterlagen sowie allgemeine Informationen zum Planfeststellungsverfahren
sollen ab dem Beginn der Auslegung auch im Internet unter der Adresse
http://www.hamburg.de/bwvi/np-planfeststellungsverfahren/ veröffentlicht werden.
Maßgeblich ist jedoch der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen (§ 27a Absatz 1
Satz 4 HmbVwVfG).

Hamburg, den 18. Dezember 2017

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation


Hallo Fories,
der Link: http://www.hamburg.de/bwvi/np-planfeststellungsverfahren/
wird am 16. Januar freigeschaltet.

Gruß
G.

Da wir Deutschen ja so gerne mit dem Auto fahr’n,
bauen wir öfter mal ’ne neue Autobahn.
Das kostet uns ’ne ganze Menge Kröten,
weil Autos ja bekanntlich Kröten töten,
die jetzt nicht mehr ihr Laichgebiet erreichen können,
weil sie Leichen sind, bevor sie laichen können.
Bodo
Zuletzt geändert von Retnüg am Di 16. Jan 2018, 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Bau der A26 - Planfeststellungsverfahren

Beitragvon Sherlock » Di 16. Jan 2018, 14:20

Werte Damen und Herren:

Neues aus Hamburg: http://www.hamburg.de/bwvi/np-aktuelle-planfeststellungsverfahren/10271394/a26-planaenderung/


Mit verbindlichen Grüßen

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